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Counter-Strike: Valve mahnt Glücksspiel-Seiten ab

Wegen Verstößen gegen die Nutzungsbedingungen von Steam mahnt ein Anwalt von Valve nun Portale ab, die mit Waffenskins für Counter-Strike ihr Geld verdienen. Offenbar sollen die vermutlich illegalen Geschäfte so schnell wie möglich gestoppt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Counter-Strike: Global Offensive
Counter-Strike: Global Offensive (Bild: Valve)

Valve geht tatsächlich entschlossen gegen das mutmaßlich illegale Glücksspiel mit Waffen-Skins für Counter-Strike: Global Offensive vor. Jetzt ist im Netz die Kopie eines Briefes aufgetaucht, in dem die Betreiber von 23 entsprechenden Portalen aufgefordert werden, innerhalb von zehn Tagen nicht mehr gegen die Nutzungsbedingungen von Steam zu verstoßen. Andernfalls werde Valve alle anderen rechtlichen Möglichkeiten ergreifen.

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Nach Ansicht des Unternehmens verstoßen die 23 genannten Portale gegen die Nutzungsbedingungen, indem sie Nutzerkonten auf Steam für kommerzielle Zwecke verwenden. Das ist laut den AGB von Steam tatsächlich eindeutig ohne Einverständnis von Valve nicht zulässig. Ohne die Nutzerkonten können die Wetten auf Skins nicht sinnvoll abgewickelt werden.

Glücksspiel mit Waffen-Texturen

Das Geschäft mit den Skins war aus Wetten auf den Ausgang von Counter-Strike-Matches entstanden. Teilnehmer konnten für wenige Dollar bei Valve virtuelle Truhen kaufen, die - wie bei einer Lotterie - meist nur Nieten, aber manchmal eben auch Skins enthalten. Die wiederum ließen sich für viele Hundert, teils sogar Tausende US-Dollar verkaufen.

Valve hatte lange zugeschaut, wie sich das komplexe System aus Handel und vermutlich illegalem Glücksspiel allmählich aufgebaut hatte. Ziemlich sicher hat Valve den Skin-Portalen auch bei der Lösung von technischen Problemen und Ähnlichem geholfen. Seit einigen Tagen geht die Firma gegen die Branche vor. Mitte Juli 2016 hatte sie etwa bekanntgegeben, dass die OpenID API von Steam nicht mehr für Skin-Wetten verwendet werden darf.



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