Counter-Strike: Valve hebt lebenslange Turniersperre für Cheating auf

Ursprünglich konnten CS:GO-Profis, die einmal beim Betrügen erwischt wurden, nicht mehr an Turnieren teilnehmen. Valve lockert das.

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Cheater bekommen in CS:GO eine zweite Chance.
Cheater bekommen in CS:GO eine zweite Chance. (Bild: Valve)

Valve nimmt einige Änderungen bei CS:GO-Turnierregeln vor. Teammitglieder, die vor mehr als fünf Jahren eine Valve-Anti-Cheat-Sperre erhalten haben, dürfen sich künftig wieder für von Valve gesponserte E-Sports-Events anmelden. Das gilt auch für Teilnehmende, die generell nach ihrer ersten Teilnahme an einem Valve-Event noch nicht für Cheating gesperrt wurden. Bisher waren Vac-Bans auf Lebenszeit gültig. Valve ruft eine solche Sperre aus, wenn ein Spieler oder eine Spielerin beim Betrügen (Cheating) erwischt wurde. Sie gilt normalerweise für immer.

Die neuen Ausnahmeregelungen gelten für Major-Events und Qualifier-Matches, bei denen Teams um eine Teilnahme an den - in einigen Fällen mit hohen Preissummen bezifferten - größeren E-Sports-Events - wettstreiten. Das herkömmliche Matchmaking in CS:GO ist davon nicht betroffen. Sollten Accounts vor fünf Jahren durch Cheats aufgefallen und gesperrt worden sein, können diese Accounts auch weiterhin nicht online auf offiziellen Valve-Servern spielen.

Nächstes CS:GO-Major im Oktober

Da CS:GO bereits fast zehn Jahre alt ist, sind VAC-Bans von mehr als fünf Jahren nicht selten. Ein Beispiel ist der ehemalige Pro-Spieler Elias "Jamppi" Olkkonen, dessen Account 2014 für Cheating gebannt wurde. Der Finne war damals 14 Jahre alt, berichtet das Magazin Ars Technica. Er wechselte später zu Team Liquid und dem CS:GO-Konkurrenten Valorant.

Ein großes Event, bei dem die neuen Regeln in Kraft treten werden, ist das PGL Stockholm Major, das im Oktober 2021 stattfinden soll. Es geht um einen Preispool von 2 Millionen US-Dollar. Zunächst ist geplant, das Event auch lokal mit einem Publikum zu veranstalten. Das könnte sich durch Covid-19-Reisebeschränkungen noch ändern. Allerdings werden Matches sehr wahrscheinlich wieder auf Twitch und anderen Streamingplattformen übertragen, so dass ein Zuschauen von zu Hause aus kein Problem darstellen sollte.

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