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Counter-Strike: Spieler treibt mehr als 3.000 Cheater in Sperre

Mit manipulierten Multihacks will ein Spieler mehr als 3.000 andere Spieler von Counter-Strike in die Fänge von Valve Anti Cheat getrieben haben – also in eine Sperre. Ein Teil der Community schimpft, aber viele andere zeigen sich dankbar.
/ Peter Steinlechner
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Counter-Strike: Global Offensive (Bild: Valve)
Counter-Strike: Global Offensive Bild: Valve

Mit vermeintlichen Hacks hat ein Spieler von Counter-Strike nach eigenen Angaben mehr als 3.000 andere Spieler reingelegt. Der Spieler mit dem Pseudonym AndroidL schreibt auf Reddit(öffnet im neuen Fenster) , er habe absichtlich dafür gesorgt, dass die betrügenden Spieler dem Anti-Cheat-System von Valve auffallen und gesperrt werden. Sein Motiv: der Kampf gegen Cheater – die in Actionspielen tatsächlich eine Plage sind.

Counter-Strike Global Offensive – Cinematic
Counter-Strike Global Offensive – Cinematic (03:54)

AndroidL hat nach eigenen Angaben drei vermeintliche Hacks ins Netz gestellt, die unter anderem das Sichtfeld erweitern und dem Nutzer unbegrenzte Munition und Gesundheit geben. Bei den ersten Hacks hatte AndoidL dafür gesorgt, dass die Anwender erst nach einiger Zeit auffallen, beim dritten wurde Valve Anti Cheat (VAC) umgehend alarmiert.

Um zu zeigen, dass seine gefälschten Cheats wie gewünscht funktionierten, hat AndroidL eine Reihe von Screenshots mit Kommentaren von betroffenen Nutzern veröffentlicht. In der Community wird er natürlich kritisiert, aber er bekommt auch sehr viel Lob – schließlich ist Cheating ein Problem, das mehr oder weniger alle betrifft. AndroidL hat angekündigt, seine Aktion demnächst zu wiederholen.


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