Abo
  • IT-Karriere:

Counter-Strike: Elitespielerinnen wollen Machos jagen

Mit Unterstützung von Hardwareherstellern will eine Gruppe von Spielerinnen in Counter-Strike: Global Offensive gezielt Männer und Jungs ausschalten, die durch Pöbeleien und sexuelle Belästigung auffallen.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork der Bully Hunter
Artwork der Bully Hunter (Bild: Bully Hunter)

Eine Gruppe namens Bully Hunters will in Counter-Strike: Global Offensive gezielt Jagd auf Teilnehmer machen, die Spielerinnen sexuell belästigen und beleidigen, oder die anderweitig durch Fehlverhalten gegenüber weiblichen Gamern aufgefallen sind. 'Bully' steht dabei im Englischen für die auch in Deutschland wohlbekannte Mischung aus Alltagstyrann und aggressivem Redenschwinger.

Stellenmarkt
  1. S. Siedle & Söhne Telefon- und Telegrafenwerke OHG, Furtwangen im Schwarzwald
  2. INSYS MICROELECTRONICS GmbH, Regensburg

Die Bully Hunters bestehen nach eigenen Angaben aus Elite- und Profispielerinnen, deren Namen allerdings im Normalfall anonym bleiben sollen. Hardwarehersteller wie Steel Series und Cyberpower PC unterstützten die Aktion, ebenso die National Organization for Women - die mit Abstand größte und einflussreichste feministische US-Organisation.

Die Gruppe will nicht von sich aus in Onlinepartien nach Machos und Pöblern suchen, sondern nur nach Aufforderung durch betroffene Frauen aktiv werden. Wer Opfer von "Belästigungen oder Beschimpfungen" geworden ist, kann sich auf der offiziellen Webseite an die Gruppe wenden.

Bevor der virtuelle Kampf gegen einzelne Bullys tatsächlich eröffnet wird, sollen diese beobachtet werden, damit nicht Unschuldige ins Visier der Jägerinnen geraten. Zumindest einige der Partien, in denen die Bully Hunters dann aktiv sind, sollen live auf Twitch übertragen werden.

Problematisches Sozialverhalten von Spielern hat gerade erst auf der GDC 2018 für viele Diskussionen gesorgt. Frauen müssen darunter besonders oft leiden, viele verzichten deshalb etwa auf Onlinespiele oder zumindest auf die Beteiligung am Sprachchat, um nicht als Spielerin erkannt zu werden. Das hat auch Folgen für die Betreiber der Spiele, die dadurch weniger Kunden und somit auch weniger Umsatz haben.

Im März 2018 wurde die Gründung der Fair Play Alliance bekanntgegeben. In diesem Verbund wollen Firmen wie Blizzard, Epic, Twitch, CCP Games, Riot Games und Microsoft gemeinsam daran arbeiten, dass Spieler bei der Ausübung ihres Hobbys fair und freundlich miteinander umgehen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 2,99€
  3. 54,49€
  4. (-87%) 1,99€

Clown 18. Apr 2018

Seehr viel Spekulation

Clown 18. Apr 2018

Das alleine ist allerdings Beweis für gar nichts. Man muss sich dann schon mit den...

HorkheimerAnders 17. Apr 2018

Ich unterstütze diese Aktion und hoffe, dass die Bewegung sich ausbreitet. Es kann nicht...

teenriot* 17. Apr 2018

Ich ich habe dir bereits geantwortet, dass es schlicht falsch ist. Strafmaße richten sich...

blauerninja 16. Apr 2018

Das wäre ein vernünftiger Ansatz, aber es ist dezentral. Was wir doch brauchen ist ein...


Folgen Sie uns
       


Motorola One Action im Hands On

Motorola hat das One Action vorgestellt. Das Mittelklasse-Smartphone hat eine Actionkamera eingebaut, die mit einem 117 Grad großen Weitwinkel und einer digitalen Bildstabilisierung versehen ist. Das One Action hat eine gute Mitteklasseausstattung und kostet 260 Euro.

Motorola One Action im Hands On Video aufrufen
IT-Arbeit: Was fürs Auge
IT-Arbeit
Was fürs Auge

Notebook, Display und Smartphone sind für alle, die in der IT arbeiten, wichtige Werkzeuge. Damit man etwas mit ihnen anfangen kann, ist ein anderes Werkzeug mindestens genauso wichtig: die Augen. Wir geben Tipps, wie man auch als Freiberufler augenschonend arbeiten kann.
Von Björn König

  1. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"
  2. Verdeckte Leiharbeit Wenn die Firma IT-Spezialisten als Fremdpersonal einsetzt
  3. IT-Standorte Wie kann Leipzig Hypezig bleiben?

Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


    Hyundai Kona Elektro: Der Ausdauerläufer
    Hyundai Kona Elektro
    Der Ausdauerläufer

    Der Hyundai Kona Elektro begeistert mit Energieeffizienz, Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung und umfangreicher technischer Ausstattung. Nur in Sachen Emotionalität und Temperament könnte er etwas nachlegen.
    Ein Praxistest von Dirk Kunde

    1. Carver Elektro-Kabinenroller als Dreirad mit Neigetechnik
    2. Elektroauto Neuer Chevrolet Bolt fährt 34 km weiter
    3. Elektroauto Porsches Elektroauto Taycan im 24-Stunden-Dauertest

      •  /