Notizbuch ist auch unter Android Cortanas Wissensspeicher
Wie bei der Windows-Version von Cortana greift Cortana für Android auf das Notizbuch zurück, in dem die Vorlieben und Interessen des Nutzers gespeichert werden. Wer bisher nur die deutsche Version von Cortana kennt, wird über die deutlich umfangreicheren Einstellungsmöglichkeiten der englischen Version auf Android überrascht sein - diese sind allerdings kein spezifisches Merkmal der Android-Version des Assistenten, sondern der US-Version.
So können wir etwa einstellen, bei Events benachrichtigt zu werden: Hier lassen sich auch einzelne Kategorien bestimmen, die den Nutzer interessieren. Auch können wir uns spezifische Musik-Infos zukommen lassen, ebenso wie Sport- oder Reiseinformationen.
Fehlende Systemzugriffe bringen Einschränkungen
Was hingegen in der Android-Version nicht funktioniert, sind die Musiksuche und die Ruhezeiten, in denen Cortana verhindert, dass Anrufe und SMS durchgestellt werden. Offenbar setzen diese Funktionen zu starke Eingriffe in das System voraus, die Cortana unter Android einfach nicht hat - schließlich ist es hier nichts weiter als eine normale App.
Dass Systemzugriffe fehlen, merkt der Nutzer auch an anderen Einstellungsmöglichkeiten: Können wir auf dem Lumia beispielsweise einstellen, dass Cortana unsere E-Mails nach Fluginformationen durchsuchen und SMS vorlesen darf, fehlen diese Optionen in der Android-Version komplett. Dementsprechend dürften auch Informationen zu verschickten Paketen nicht angezeigt werden, da Cortana diese Informationen auch aus E-Mails bezieht. Microsoft hat im Mai bereits angedeutet, dass es eine derart tiefe Systemintegration wie unter Windows 10 bei Android und iOS nicht geben wird.
Fazit
Die erste geleakte Beta-Version von Cortana für Android macht Lust auf mehr: Vom Funktionsumfang kommt die Android-Ausgabe des Sprachassistenten nahe an das Original für Windows heran. Die Spracherkennung ist ebenbürtig, Cortana reagiert zudem genauso clever wie im Original.
An bestimmten Stellen merkt man aber, dass Cortana auf einer Systemverzahnung basiert, die das Programm unter Android wahrscheinlich nie bekommen wird. Wer etwa viel fliegt und entsprechende Informationen angezeigt bekommen möchte oder seine Pakete mit Cortana verfolgen will, dürfte leer ausgehen. Hier muss der Nutzer dann wieder auf Google Now zugreifen, vorausgesetzt, seine E-Mail-Kommunikation läuft über sein Google-Konto.
Für die Suche nach Restaurants oder anderen Orten in der Umgebung sowie das Setzen von Erinnerungen finden wir Cortana aber sehr praktisch - auch wenn kontaktbasierte Erinnerungen nicht funktionieren. Das kontextbasierte Nachfragen funktioniert auch unter Android gut.
Es bleibt abzuwarten, inwieweit Microsoft seine Android-Version von Cortana noch bis zum eigentlichen Erscheinungstermin verbessert. Bereits die geleakte Beta-Version zeigt aber, dass in der App durchaus Potenzial steckt. Wie gut die Umsetzung auf Deutsch sein wird, bleibt abzuwarten.
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Das ist nicht ganz korrekt. Der Linux Kernel enthält keine Blobs, das verbietet seine...
... ist es genauso unnötig. Ich hoffe google bringt irgendwann mal auch die sinnvollen...