Corsair One Pro i200: WaKü-Workstation erhält mehr CPU-Kerne

Corsair hat den One Pro i200 angekündigt: Der wassergekühlte und kompakte Komplett-PC wurde von Skylake X auf Cascade Lake X umgestellt, der Prozessor ist flotter. Obendrein flog die Festplatte aus dem System.

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Der ältere Corsair i160 im geöffneten Zustand.
Der ältere Corsair i160 im geöffneten Zustand. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Auf den One Pro i180 und den One Pro i182 folgt der One Pro i200: Corsair hat das System aktualisiert und neben einer schnelleren CPU einzig eine große SSD anstelle einer zusätzlichen Festplatte verbaut. Durch diese Änderungen steigt allerdings der Preis der kompakten Workstation auf 5.000 Euro an.

Beim bisherigen One Pro i182 setzte Corsair noch auf einen 12-kernigen Core i9-9920X (Skylake X), beim One Pro i200 hingegen ist es ein 14-kerniger Core i9-10940X (Cascade Lake X). Neben zwei Cores mehr taktet die CPU auch ein bisschen höher, die 64 GByte Arbeitsspeicher wurden jedoch laut Hersteller nicht von DDR4-2666 auf DDR4-2933 beschleunigt.

Wie gehabt werden Prozessor und Grafikkarte - erneut eine Geforce RTX 2080 Ti - mit eigenen Kreisläufen wassergekühlt, im Deckel des Systems saugt ein großer Lüfter die Wärme der beiden Radiatoren aus dem Gehäuse. Beim Festspeicher wechselt Corsair von einer 960-GByte-SSD und einer 2-TByte-HDD auf eine 2-TByte-SSD, sprich es gibt nur noch zwei Drittel der bisherigen Storage-Kapazität, diese ist aber schneller ansprechbar und lautlos. Corsair zufolge kann der Corsair One Pro i200 mit zwei M.2-SSDs und einem 2,5-Zoll-Laufwerk ohne Garantieverlust aufgerüstet werden. Die beiden Steckplätze auf der X399-Hauptplatine sind jedoch nicht ganz einfach zu erreichen.

Neu ist überdies Wi-Fi 6 (2x2 mit 802.11ax) samt Bluetooth 5 für die Drahtlosverbindungen, ansonsten entspricht der One Pro i200 dem One Pro i182. Wer das neue System bestellen möchte, muss sich noch ein paar Tage gedulden. Corsair sagt, eine Verfügbarkeit sei in ein bis zwei Wochen gegeben.

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