Corsair K100 RGB im Test: Das RGB-Monster mit der Lichtschranke

Die neue Corsair K100 RGB kommt nicht nur mit optomechanischen Switches, sondern bietet RGB-Bastlern viele Möglichkeiten. An einer Stelle hätten wir uns aber eine bessere Verarbeitung gewünscht.

Ein Test von veröffentlicht am
Die Corsair K100
Die Corsair K100 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Corsair hat seine neue Tastatur K100 RGB vorgestellt, die es mit den neuen Corsair-OPX-Schaltern gibt. Bei den OPX-Switches handelt es sich um optomechanische Schalter, die keine physischen Kontakte verwenden, sondern per Lichtschranke auslösen. Golem.de konnte sich die Tastatur vor dem Marktstart bereits anschauen: Die neuen Schalter tippen sich sehr angenehm, beim iCue-Einstellrad hätten wir uns aber mehr Sorgfalt gewünscht.

Inhalt:
  1. Corsair K100 RGB im Test: Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. iCue-Rad mit unangenehmem Widerstand
  3. Corsair K100 RGB: Verfügbarkeit und Fazit

Die K100 RGB hat eine Oberseite aus Aluminium, der Boden ist aus stabilem Kunststoff. In der Bodenplatte sind eine Reihe von Kabelkanälen eingefräst, die für das dicke Kabel der Tastatur jedoch zu klein sind - für dieses sind die Kanäle aber auch nicht gedacht. Vielmehr sollen Nutzer hier das Kabel ihrer Maus verlegen, die an der Rückseite der Tastatur an einen USB-Passthrough-Anschluss angeschlossen werden kann.

Das Layout der K100 RGB entspricht dem Standard: Die Tastatur hat F-Tasten, einen Nummernblock und zusätzlich sechs Makrotasten am linken Rand. Oberhalb des Tastaturfeldes sind ein Lautstärkerad, vier Medientasten, eine Profiltaste, eine Taste zum Sperren der Windowstaste sowie das iCue-Kontrollrad eingebaut - zu diesem später mehr.

Switches mit Lichtschranke

Die Switches sehen auf den ersten Blick aus wie herkömmliche Cherry-MX-Klone. Die LED ist relativ freiliegend eingebaut, was eine hohe Lichtausbeute ermöglicht. Die Schalter sind optomechanisch: Ein Stempel wird wie bei einem herkömmlichen mechanischen Switch heruntergedrückt, schließt dabei allerdings keinen Metallkontakt. Stattdessen wird eine Lichtschranke im unteren Bereich des Schalters unterbrochen, was letztlich das Zeichen auslöst.

  • Die Corsair K100 wird mit einer magnetischen Handballenauflage und Zusatztasten für Gaming geliefert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die K100 ist ein 100-Prozent-Keyboard mit Makrotasten und zwei Einstellungsrädern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iCue-Rad ermöglicht es, verschiedene Funktionen wie Zoom, Helligkeit oder die Makroaufnahme zu steuern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das rechte Drehrad ist für die Lautstärkesteuerung zuständig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Handballenauflage ist mit Kunstleder überzogen und sehr angenehm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nicht nur die sechs Makrotasten können programmiert werden: Mit iCue lassen sich alle Tasten der Tastatur programmieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die K100 ist mit Corsairs neuen OPX-Schaltern erhältlich, die optomechanisch arbeiten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Beleuchtung der Tastatur ist sehr gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lichtstreifen im Rand der Tastatur kann ebenfalls programmiert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Corsair K100 wird mit einer magnetischen Handballenauflage und Zusatztasten für Gaming geliefert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Der Auslösehub beträgt 1 mm, die Switches reagieren entsprechend schnell auch auf nur leichte Eingaben - beim Spielen ein Vorteil. Der Gesamthub liegt bei 3,2 mm, die notwendige Auslösekraft bei 45 cN. Entsprechend leicht geht uns auch das Tippen von Texten von der Hand: Mit der K100 RGB können wir auch längere Texte ermüdungsfrei eingeben. Dank 4.000-Hz-Keyscanning und 4.000-Hz-Hyper-Polling soll die Tastatur bis zu viermal schneller Signale an den PC übertragen als herkömmliche Keyboards.

Das Tippgeräusch ist hörbar, obwohl die Schalter linear sind und keinen Klick haben. Das Gehäuse der K100 RGB scheint diesen Effekt noch zu verstärken. Beim schnellen Tippen ist zudem ein metallisches Nachhallen wahrnehmbar, dass sich bei Benutzung der Leertaste verstärkt. Insgesamt betrachtet ist das Tippgefühl auf der K100 RGB aber sehr gut: Corsairs neue Switches reagieren schnell und zuverlässig, der Anschlag ist nicht zu leicht und nicht zu hart.

Corsair K100 RGB Optisch-Mechanische Gaming-Tastatur (CORSAIR OPX Optical: Blitzschnelle & Linearer, RGB Beleuchtung, Handballenauflage Kunstleder, Integration Elgato Stream Deck, QWERTZ) Schwarz

Gute magnetische Handballenauflage

Die K100 RGB wird mit einer magnetisch zu befestigenden Handballenauflage geliefert, die eine angenehme Kunstlederoberfläche hat. Sie ist zudem tief genug, um unseren Händen stets eine angenehme Auflage zu bieten. Andere Hersteller können sich hier etwas abgucken. Die Handballenablage bleibt auch dann gut in Position, wenn wir die K100 RGB mithilfe der ausklappbaren Standfüße leicht aufbocken.

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iCue-Rad mit unangenehmem Widerstand 
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Zeanon 02. Okt 2020

Das mit den linearen Tasten geht durchaus: Keypad als Beispiel: Razer Tartarus Pro...

Sharra 02. Okt 2020

Im Zweifel muss es immer mal schnell gehen, weil es entweder grade brüllt, oder weil man...

FreiGeistler 01. Okt 2020

Ach, Windows selbst? Also die "Shell" (explorer.exe), der Kernel, das Treiber-Interface...

Arsenal 01. Okt 2020

Habe mit die DAS Tastatur geholt. Die muss jetzt 127 Jahre halten...



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