Touch-Bedienung und GPS-Aufzeichnung

Im Normalmodus ist die Krone gesperrt, zum Entsperren müssen wir sie rund eine Sekunde lang drücken. Beim Test ist es allerdings mehrfach passiert, dass die Uhr etwa beim Tragen von Gegenständen wegen des gebogenen Handrückens ungewollt entsperrt wurde.

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Davon abgesehen, funktioniert das System ganz gut. Allerdings muss man in einigen Menüs ganz schön lange kurbeln, um an die gewünschte Option zu gelangen. Was uns erst sehr spät aufgefallen ist: Die Vertix 2 hat zusätzlich eine Touch-Steuerung.

Die ist bei vielen Sportlern wegen möglicher Fehleingaben sonst unbeliebt, im Falle der Vertix 2 können wir aber Entwarnung geben: Touch ist primär für das Wechseln der Trainingsseiten gedacht, weil die Bedienung der Drehkrone etwa beim Laufen praktisch kaum sinnvoll möglich ist; Fehleingaben sind dabei aber wegen der Sperre praktisch ausgeschlossen.

Die Vertix 2 bietet Profile für 28 Sportarten, von Laufen über Radfahren bis hin zu Triathlon und Rudern ist alles Wichtige mit dabei. Beim Aufzeichnen von Krafteinheiten wird die Anzahl der Wiederholungen ähnlich wie bei Garmin automatisch mitgezählt. Zusätzlich kann man noch angeben, ob Core, Arme oder Beine trainiert wurden, und sich das in einer schicken Grafik anzeigen lassen - klasse!

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Der sonstige Funktionsumfang im Hinblick auf Sport ähnelt sehr dem der Fenix, allerdings ist das Angebot an Extras nicht ganz so riesig wie bei Garmin. Das betrifft Spezialeinstellungen wie die 3D-Geschwindigkeit - im Alltag spielt das bei den meisten Athleten kaum eine Rolle.

Es gibt die typischen Angaben wie eine Schätzung der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max) und ein Analysewerkzeug für die Trainingsbelastung und Erholungszeiten, was allerdings stark auf Läufer fokussiert ist. Beim Laufen wird (anders als bei Garmin) ohne separates Zubehör die Leistung in Watt ermittelt - nett, aber für uns nicht weiter sinnvoll.

Eine Besonderheit ist das verbaute GPS-Modul. Laut Coros handelt es sich um das erste Wearable seiner Art, das Positionsdaten von allen Satellitenanbietern gleichzeitig auswerten kann. Es gibt einen Modus mit dualer Frequenzerfassung über alle Systeme hinweg, der besonders genau messen soll - übrigens mit einer Akkuladung rund 50 Stunden lang.

  • Mit einem Druck auf die Drehkrone starten wir unser Training. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Links die Vertix 2, rechts die Fenix 6X. Auf dem Bild wirkt die Vertix 2 viel größer, in echt sind die beiden Sportuhren fast gleich groß. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Auf der Rückseite der Vertix 2 (links) befindet sich der gut geschützte Pulssensor. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Die Trainingsseiten sehen sich alle extrem ähnlich, die kleinen Schriften sind beim Sport kaum lesbar. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Im GPS-Maximalmodus folgt die Vertix 2 unserem Lauf fast perfekt. (Bild: Coros/Screenshot: Golem.de)
  • Die Fenix 6X im GPS-Maximalmodus (mit Glonass) ist längst nicht so präzise. (Bild: Coros/Screenshot: Golem.de)
  • Die Offlinekarten der Uhr von Coros bieten keine Straßennamen und keine echte Navigation. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Die Zifferblätter der Vertix 2 sehen sehr unterschieldich aus - aber alle sind recht schick. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Beim Darstellen der Pulsfrenquenz ist die Drehkrone recht praktisch. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Schritte und ähnliche Daten werden zuverlässig erfasst. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Die Vertix 2 zeigt nach dem Training eine erste Auswertung. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Sowohl Vertix 2 als auch Fenix 6X sind ganz schöne Klopper. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Die Vertix 2 wird mit einem mitglieferten Ladekabel aufgeladen - recht selten. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • Coros liefert seine Sportuhr in einer aufwendigen Kunststoffschatulle aus. (Foto: P. Steinlechner/Golem.de)
  • In der App können wir die Zifferblätter für den Sport komfortabel auswählen. (Bild: Coros/Screenshot: Golem.de)
  • Alle Trainingsdaten werden in der App übersichtlich dargestellt. (Bild: Coros/Screenshot: Golem.de)
  • Nach und nach füllt sich die App mit Sporteinheiten. (Bild: Coros/Screenshot: Golem.de)
  • Die Tagesübersicht in der App von Coros. (Bild: Coros/Screenshot: Golem.de)
  • Hier nehmen wir die meisten Einstellungen für die Vertix 2 vor - oder direkt auf der Uhr. (Bild: Coros/Screenshot: Golem.de)
  • Die Liste der verfügbaren Sportarten ist lang. (Bild: Coros/Screenshot: Golem.de)
  • So schicke Zifferblätter wünscht man sich auch bei anderen Wearables. (Bild: Coros/Screenshot: Golem.de)
  • Die Schlafanalyse hat bei uns im Test prima funktioniert. (Bild: Coros/Screenshot: Golem.de)
  • Die Vertix 2 misst im Alltag alle 10 Minuten unseren Puls. (Bild: Coros/Screenshot: Golem.de)
  • Auch die Leistung wird beim Laufen erfasst. (Bild: Coros/Screenshot: Golem.de)
  • Im Webportal gibt es nur diese Anzeige - beim Klick auf das Training passiert nichts. (Bild: Coros/Screenshot: Golem.de)
Im GPS-Maximalmodus folgt die Vertix 2 unserem Lauf fast perfekt. (Bild: Coros/Screenshot: Golem.de)

Beim Ausprobieren haben wir tatsächlich wesentlich präzisere Daten bekommen, Kurven wurden praktisch nicht angeschnitten und dem Bewegungsverlauf wurde sehr genau gefolgt. Das ist interessant zu sehen, der praktische Nutzen hält sich aber für uns im Alltag in Grenzen - die Länge der Laufstrecke unterschied sich nicht von den Angaben der Fenix 6X, die wir am anderen Handgelenk hatten.

Laut Coros bietet das System vor allem in sehr engen Häuserschluchten von Großstädten mit vielen Reflexionen spürbare Vorteile. Wir konnten das nicht ausprobieren.

COROS VERTIX GPS-Abenteueruhr mit Herzfrequenz- und Pulsox-Monitor, 60-Stunden-GPS-Vollbatterie, 24/7-Herzfrequenzüberwachung, diamantähnlichem Saphirglas, Touchscreen, Barometer

Offlinekarten integriert

Die Vertix 2 hat im Gesamtspeicher von 32 GByte auch Karten abgelegt, bietet aber keine echte Navigation. Wir können GPX-Dateien übertragen, aber es gibt keine Abbiegehinweise oder Ähnliches - nur eine Warnung, wenn wir zu weit vom Kurs abkommen. Für schnelle Richtungsentscheidungen etwa beim Laufen oder Radfahren ist das System außerdem zu langsam.

Die Daten der Vertix 2 werden mit einer für Android und iOS verfügbaren App synchronisiert, deren Funktionsumfang mehr oder weniger den Apps von Garmin, Polar und Fitbit entspricht. Die Verbindung per Bluetooth wird beim Einrichten der Vertix 2 per QR-Code aufgebaut, das Übertragen der Daten hat immer ohne Probleme geklappt. Ein Webportal befindet sich offenbar erst im Aufbau.

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 Coros Vertix 2 im Test: Ultralangläufer am HandgelenkCoros Vertix 2: Verfügbarkeit und Fazit 
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eMvO 09. Nov 2021 / Themenstart

Wenn ein Gerät jeden Tag neu geladen werden musss, ist der Akku nach relativ kurzer Zeit...

KlugKacka 09. Nov 2021 / Themenstart

Wie kann es da das Beste sein?

KlugKacka 09. Nov 2021 / Themenstart

Die ganz billigen Teile vlt.. Und GPS von Garmin, da sind 8h angegeben bei 2AA Batterien.

Unchipped 02. Nov 2021 / Themenstart

Ah! Im weiteren Verlauf wird klar, dass es sich um ein transreflektives LC-Display...

JayDe 01. Nov 2021 / Themenstart

...udn niemand weiß wann. Garmin sucht sicher noch die einzelnen Funktionen raus die den...

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