Coronavirus: Vorerst geringere Videoqualität bei Facebook und Instagram

Nach den großen Anbietern von Videostreamingabos reagiert auch Facebook auf die Coronavirus-Krise mit einer Bitraten-Reduzierung bei Streamingvideos.

Artikel veröffentlicht am ,
Vorerst geringere Videoqualität bei Facebook und Instagram
Vorerst geringere Videoqualität bei Facebook und Instagram (Bild: Dado Ruvic/Reuters)

Videos auf Facebook und Instagram werden in Europa vorerst in geringer Videoqualität ausgestrahlt. Diesen Schritt verkündete Facebook in einer Stellungnahme, die unter anderem Engadget vorliegt. "Um eine mögliche Netzwerküberlastung zu verringern, werden wir die Bitraten für Videos auf Facebook und Instagram in Europa vorübergehend reduzieren", erklärte der Konzern. Damit folgt Facebook dem Beispiel anderer großer Anbieter von Videostreamingabos.

Stellenmarkt
  1. Senior Projektmanager (m/w/d) Guest Management
    BB onsite GmbH, München
  2. IT-Infrastruktur-Systembetre- uer (m/w/d)
    Gezeiten Haus Gruppe, Wesseling
Detailsuche

Mit der Reduzierung der Videoqualität will Facebook dazu beitragen, dass beim Schauen von Videos über das Internet weniger Bandbreite benötigt wird. In Europa gibt es die Sorge, dass die verstärkte Heimarbeit und Nutzung von Unterhaltungsangeboten die Netze überfordern könnten. Zudem will Facebook mit diesem Schritt sicherstellen, "dass die Menschen während der Covid-19-Pandemie über Facebook-Anwendungen und -Dienste in Verbindung bleiben können".

EU-Kommissar Thierry Breton hatte die Streaminganbieter gebeten, weniger Bandbreite zu verbrauchen. Daraufhin reduzierte Netflix als Erster die Streaming-Bitrate für die nächsten 30 Tage. Das führt dazu, dass Netflix-Abonnenten vorerst nicht mehr die maximal mögliche Videoqualität erhalten.

Youtube, Amazon, Apple und Disney zogen nach

Als weiterer Betreiber reagierte Google mit Änderungen bei Youtube. Videos sollen standardmäßig nur noch in SD-Qualität bereitgestellt werden. Nutzer werden die Qualität manuell auf Full-HD-Auflösung oder 4K-Auflösung stellen können. Amazon reduzierte bei Prime Video die Streaming-Bitrate und folgte damit dem Vorbild von Netflix.

Golem Akademie
  1. Data Engineering mit Apache Spark: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    25.–26. April 2022, Virtuell
  2. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    28. Februar–4. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Bei Apple TV+ wurde die maximal mögliche Auflösung für Abonnenten verringert. Kunden erhalten die Inhalte nicht mehr in Full-HD- und auch nicht in einer höheren Auflösung.

Sky reduziert die Streaming-Bitrate nicht

Reduzierungen bei der Streaming-Bitrate wird es auch bei Disneys Videostreamingabo geben. Disney+ (Test) startet am 24. März 2020 in mehreren Ländern Europas, unter anderem in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auf Wunsch der französischen Regierung wurde der Start von Disney+ in Frankreich um zwei Wochen nach hinten verschoben und startet dort am 7. April 2020.

Am 20. März 2020 hatte Sky angegeben, die Streamingqualität von Sky Ticket nicht anzupassen. Anders als bei Netflix, Prime Video, Apple TV+, Youtube oder in Kürze Disney+ können Abonnenten von Sky Ticket keine Inhalte in 4K-Auflösung abspielen. Kunden von Sky Ticket erhalten Streams seit Februar 2020 maximal in Full-HD-Auflösung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Alle Teams-Nutzer können nun miteinander schreiben

Private Teams-Nutzer und Mitglieder von Organisationen konnten bisher nicht über Teams kommunizieren. Das ändert Microsoft nun.

Microsoft: Alle Teams-Nutzer können nun miteinander schreiben
Artikel
  1. Windschlüpfriges Elektroauto: Lightyear One fährt bei Kälte und 130 km/h noch 400 km weit
    Windschlüpfriges Elektroauto
    Lightyear One fährt bei Kälte und 130 km/h noch 400 km weit

    Das Elektroauto Lightyear One ist bei 10 Grad Celsius und 130 km/h getestet worden. Trotz des kleinen Akkus liegt die Reichweite bei 400 km.

  2. EU-Kommission: Von der Leyens intransparenter Umgang mit SMS
    EU-Kommission
    Von der Leyens intransparenter Umgang mit SMS

    Per SMS soll von der Leyen einen Milliardendeal mit Pfizer ausgehandelt haben. Doch die SMS will sie nicht herausgeben - obwohl sie müsste.

  3. Kryptowährung: Millionen US-Dollar über Lücke auf Kryptoplattform gestohlen
    Kryptowährung
    Millionen US-Dollar über Lücke auf Kryptoplattform gestohlen

    Hacker haben eine Sicherheitslücke auf der Finanzplattform Qubit ausgenutzt. Das Unternehmen bittet um Rückgabe der Kryptocoins gegen eine Belohnung.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Alternate (u.a. HP Omen 25i 165 Hz 184,90€) • MindStar (u.a. Patriot Viper VPN100 1 TB 99€) • HyperX Streamer Starter Set 67€ • WD BLACK P10 Game Drive 5 TB 111€ • Trust GXT 38 35,99€ • RTX 3080 12GB 1.499€ • PS5 Digital mit o2-Vertrag bestellbar • Prime-Filme für je 0,99€ leihen [Werbung]
    •  /