Leider sind wir alle supermobil

"Normalerweise stoßen Ausbrüche von Viren allein durch die Geografie an ihre Grenzen, durch Gebirge oder Küsten etwa, die sie natürlich begrenzen", sagte der Professor für Biodiversität Vogel Zeit Online und schreibt es auch im Tagesspiegel. "Doch bei Sars-CoV-2 handelt es sich um ein Virus, das sich auf eine ungewöhnliche Art von Beute gestürzt hat: eine hochmobile, individuenreiche und supervernetzte globale Art: den Menschen."

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Jetzt müssen wir uns zurückziehen und dieser Rückzug zeigt auch: Wenn wir zu Hause bleiben, unsere Verkehrswege einschränken und weniger oder zumindest anders einkaufen, dann schafft es die Natur, sich von uns zu erholen. Das alles ist kein Trost dafür, dass weltweit gerade Tausende Menschen sterben. Es heißt nicht, dass das so sein oder so bleiben soll. Der Umgang mit der Pandemie aber zeigt, wie extrem der Mensch auf seine Umwelt einwirkt - und wie extrem es sich auswirkt, wenn er das nicht mehr tut.

Die Veränderungen werden vorübergehend sein. Niemand wünscht sich, dass die Welt ihren CO2-Fußabdruck auf diese Art und Weise reduziert. Die Frage ist, was wir daraus lernen. Bereits jetzt sagen Experten, dass der Umgang mit der aktuellen Krise zwar zeigt, dass wir unsere Klimaziele theoretisch erreichen könnten, dass wir sie aber vermutlich trotzdem verfehlen werden. Schon jetzt kündigen Automobilhersteller an, keine wirtschaftlichen Kapazitäten zu haben, den anvisierten Klimazielen nach der Krise noch folgen zu können.

Der Wirtschaftswissenschaftler und Chef der Internationalen Energieagentur der OECD Fatih Birol warnt davor, billiges Öl könne den Übergang zu sauberer Energie weltweit verlangsamen. Schon jetzt ist vorherzusehen, dass wir, wird der Ausbruch vorbei sein, die Quarantäne und die soziale Isolation aufgehoben sein, allzu gern in alte Muster zurückverfallen und uns das gönnen werden, worauf wir so lange verzichtet haben.

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"Wir müssen die Evolution der Menschheit und der Planeten verstehen", sagt Vogel. "Und dann müssen wir unser Zusammenleben hoffnungsvoll planen, trotz allem. Denn wenn das Prinzip der Hoffnung nicht drinsteckt, klappt sowieso gar nichts." Langfristig müssen wir ein Gleichgewicht zwischen Menschheit und Ökosystem finden. Und dafür ist es notwendig, die aktuelle Krise mit anderen Krisen zusammenzudenken.

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 Der Mensch rückt der Natur zu nahe
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PhilSt 11. Apr 2020

Mag ja durchaus sein, dass das alles auch eine Mitschuld trägt an den Todesfällen, nur...

PhilSt 11. Apr 2020

Diese Logik impliziert, das jemand der seinen Job verliert automatisch verdummt und auf...

thinksimple 10. Apr 2020

Ohne Strom funktioniert auch weder Kreditkarte, Paypal noch mit Handy und QR-Code...

thinksimple 10. Apr 2020

Und? Familie mit Kindern zu Hause? Eigenes Büro in der Wohnung? Nicht alle brauchen...



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