• IT-Karriere:
  • Services:

Ein Feature des Corona-Soundprogramms: Man muss nicht mehr so schreien

Im Gegensatz zum bloßen Hochregeln der Mikrofonlautstärke wird so der Ton klarer. Vor allem mittlere und hohe Töne profitieren davon, denn diese werden ansonsten durch das Tragen von Masken besonders verzerrt. Eine weitere Folge durch die erhöhte Sensibilität des Mikrofons, den die Hersteller hervorheben: Man müsse dann nicht mehr so schreien.

Stellenmarkt
  1. Dental Wings GmbH, Berlin
  2. MEMMINGER-IRO GmbH, Dornstetten

Um bei den in die handelsüblichen Karaokeprogramme eingebauten Bewertungssystemen hohe Punktzahlen zu erhalten, muss vor allem im Refrain oft laut und kräftig gesungen werden. "Das wird jetzt durch Verstärkungseffekte kompensiert", erklärte ein Sprecher von Joysound in einem Interview.

So fliegen weniger Partikel durch die Luft und das Infektionsrisiko sinkt. Im ganzen Land haben sich unterdessen Karaokebars, die die Anlagen von Joysound nutzen, mit dem Mask Effect ausgerüstet. Und zumindest die Öffentlichkeit ist zufrieden. "Neues Feature bei Karaokemaschinen gibt Sängern eine klarere Stimme", schwärmte die Japan Times Mitte Juli.

"Man kann jetzt mit Maske, aber ohne verzerrte Stimme singen", urteilt das Tokyo Shimbun. Auch auf Twitter ist vor allem Lob zu vernehmen.

Allerdings scheint Hightech nicht für alle Hobbysänger die Lösung zu sein. Motockney Nuquee, ein Bluesmusiker aus Tokio, hat die neue Funktion ausprobiert und fühlt sich um den Spaß gebracht. "Mit Maske zu singen, ist kein richtiges Karaoke mehr", findet er. "Karaoke dient doch auch dem Stressabbau. Und damit es richtig wirkt, muss man laut schreien. Ich will kein Mikrofon, das mein Schreien unnötig macht. Und ich will auch nicht mit Maske singen. Dass man den Gesichtsausdruck sieht, gehört doch zum ganzen Erlebnis dazu."

Reflexion PS07BT Mobile Discosoundmaschine (inkl. Bluetooth, Radio, 2x USB, AUX-IN, Karaokefunktion und Akku) schwarz

Nuquee sagt, er wolle die Funktion nicht weiter benutzen. Und sollte sie zur Pflicht werden, gehe er lieber in keine Karaokebar mehr. Dabei gibt es schon alternative Lösungsansätze, allerdings kaum hochtechnologischer Natur. Der Karaokebarbetreiber Manekineko hat rund um die Mikrofone ein Schutzschild aus Plastik gebaut, das Tröpfchen, die das Singen begleiten, auffangen soll.

Auf jedes Mikrofon selbst ist dabei eine Schutzschicht installiert, die möglichst häufig ausgetauscht werden soll. Die kompromissloseren Hobbysänger werden wohl auch damit unglücklich sein. Aber immerhin scheint das Infektionsrisiko reduziert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Coronavirus und Karaoke: Gesang mit Klang trotz Gesichtsvorhang
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 5 5600X 358,03€)

kayozz 14. Aug 2020

Wieso? Die Aussage war ja nicht: Lüften statt Maske, sonder Lüften ist WICHTIGER als die...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S21 Ultra vorgestellt

Das Galaxy S21 Ultra ist das Topmodell von Samsungs neuer S21-Reihe und unterscheidet sich deutlich von den beiden anderen Modellen.

Samsung Galaxy S21 Ultra vorgestellt Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /