Coronavirus: Tesla nicht systemrelevant, Fabrik wird geschlossen

Tesla darf seine Fabrik in Kalifornien in der Coronakrise nicht betreiben, hat der zuständige Sheriff entschieden.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Produktion eines Tesla in Fremont
Produktion eines Tesla in Fremont (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)

Tesla hatte seine Fabrik im kalifornischen Fremont weiter betrieben, obwohl die Behörden für den Landkreis eine Anordnung erlassen hatten, nach der nichtsystemrelevante Betriebe geschlossen werden müssen. Nun haben Bezirksbeamte entschieden, dass die Fabrik geschlossen werden muss. Damit wird die Produktion des Model S, X, 3 und des neuen Model Y unterbrochen. Zahlreiche andere Autohersteller in Europa hatten ihre Produktion bereits beendet.

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Die Gesundheitsbehörden von sechs Bezirken der Bay Area an der Westküste der USA haben umfangreiche Ausgangssperren verhängt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. So soll verhindert werden, dass das Gesundheitssystem durch einen Massenanfall von Erkrankten überfordert und Behandlungen limitiert werden müssen.

Der Bezirkssheriff gab nach einem Bericht von Wired bekannt, dass die Produktion von Elektroautos keine Systemrelevanz hat. Tesla darf allerdings noch minimale Betriebstätigkeiten durchführen, wie das Sheriffbüro des County Alameda über Twitter mitteilte. Damit ist zum Beispiel die Gehaltsabrechnung gemeint. In Schanghai arbeitet Teslas Autofabrik hingegen.

Teslas Aktienkurz ist seit dem Allzeithoch vom Februar 2020 mit mehr als 900 US-Dollar mittlerweile auf etwa 430 US-Dollar gesunken. Das Unternehmen hatte vor kurzem das einmillionste Elektroauto produziert. Vor kurzem startete außerdem die Auslieferung des Model Y in den USA.

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