Coronavirus: Spiele statt Schule

Wer wegen des Coronavirus mit Kindern zu Hause ist, braucht einen spannenden Zeitvertreib. Unser Autor - selbst Vater - findet: Computerspiele können ein sinnvolles Angebot sein. Vorausgesetzt, man wählt die richtigen.

Artikel von Rainer Sigl veröffentlicht am
Junge mit Tablet
Junge mit Tablet (Bild: Christopher Furlong/Getty Images)

Was tun mit Kindern, die nicht raus sollen? Niemand will gerade seinen jüngeren Nachwuchs stundenlang vor Monitor oder Fernseher klemmen. Doch manchmal wird besonders für gestresste Eltern und Kinder der Lockruf der Computerspiele zu laut. Dann sollten es aber nicht irgendwelche Games sein. Grundsätzlich gilt: Kinder unter drei Jahren sollten eher gar nicht vor dem Monitor sitzen, etwas ältere vor allem anfangs nur gemeinsam mit den Eltern und nicht unbegrenzt.

Auf den ersten Blick erschlägt einen das Angebot an Spielen, Lernspielen und sonstigen Programmen. Besonders die vielen kostenlos herunterladbaren Free-to-Play-Titel in den Appstores und am PC locken weniger kundige Eltern leicht in die Falle.

Besser ist es, ein paar Euro zu investieren, um im PC-Onlineshop oder auf Tablet und Smartphone ein vollständiges Spiel zu kaufen, dessen Entwickler nicht alle paar Minuten um Bezahlung betteln oder Werbung einblenden.

Im Folgenden ein paar Vorschläge - nicht für Konsolen, sondern für Endgeräte, die es in dem meisten Haushalten geben sollte und die auch Erwachsenen beim gemeinsamen Spielen Spaß bereiten. Die angegebenen Altersangaben sind übrigens unverbindliche Einschätzungen des Autors - selbst Vater von zwei Kindern im Alter von sieben und drei Jahren.

Stellenmarkt
  1. Business Analystin / Business Analyst Reporting (m/w/d)
    GKV-Spitzenverband, Berlin
  2. IT-Koordination (dezentral) (w/m/d)
    Phoenix Beschäftigung und Bildung e.G., Einsatzgebiet Raum Baden-Württemberg (Home-Office)
Detailsuche

Und nochmals: Besonders sehr junge Kinder sollten eher weniger Zeit und vor allem nur mit einem Elternteil gemeinsam vor dem Bildschirm verbringen.

Games für sehr junge Kinder

Der Grafikdesigner Patrick Smith programmiert unter dem Namen Vectorpark seit mehr als einem Jahrzehnt kreative, wunderschöne und vor allem humorvolle Spiele, bei denen man auch mit den Allerjüngsten gemeinsam Spaß hat. Ein Paradebeispiel ist Windosill: Das im Web (Flash für die Seite aktivieren) und auf Apple-Geräten (AppStore rund 3,50 Euro - empfehlenswert ab 3 Jahren ) spielbare Rätseladventure ist ein absurd-fantasievoller Ausflug in eine tolle Spielzeugwelt.

Auch das großartige Alphabetspiel Metamorphabet (Android, iOS, Windows-PC und MacOS rund 5 Euro - empfehlenswert ab 3 Jahren) ist eine wahre Wundertüte an die Fantasie anregenden Animationen, bei der Kinder sogar ein kleines bisschen Englisch lernen. Wer das noch nicht kann, hat trotzdem sehr viel Spaß. Wie Metamorphabet sind das Frühwerk Feed the Head (Flash, im Web kostenlos, iOS um 2 Euro - empfehlenswert ab 3 Jahren) ebenso wie die weiteren (Flash- und HTML5-) Games auf der Homepage eher Spielzeuge.

Entspannen und genau schauen

Wer analoge Puzzles, Suchbilder und Wimmelbücher liebt, findet auch am Bildschirm schönen Zeitvertreib: Das wunderbare Hidden Folks (Windows-PC, MacOS, Linux und Nintendo Switch rund 8 Euro; iOS und Android rund 4 Euro - empfehlenswert ab 3 Jahren) ist ein humorvoll-wuseliges Wimmelbildspiel, das aus der Interaktivität mit witzigem Sound noch zusätzlichen Charme herausholt. Gemeinsam mit den Kids findet man hier jede Menge Überraschungen und skurrile Details.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Abenteuer und Aufbauspiele 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Der Fall Anne-Elisabeth Hagen
Lösegeldforderung per Bitcoin-Transaktion

Der Fall der verschwundenen norwegischen Millionärsgattin Anne-Elisabeth Hagen ist auch ein Krimi um Kryptowährungen und Anonymisierungsdienste.
Von Elke Wittich und Boris Mayer

Der Fall Anne-Elisabeth Hagen: Lösegeldforderung per Bitcoin-Transaktion
Artikel
  1. Stranger of Paradise: Square Enix blamiert sich mit Final Fantasy Origin
    Stranger of Paradise
    Square Enix blamiert sich mit Final Fantasy Origin

    E3 2021 Der Held sieht doof aus und die Demo streikt: Beim Souls-Konkurrenten Final Fantasy Origin geht bislang alles schief.

  2. Microsoft: Windows-10-Nutzer von neuer Wetter-App genervt
    Microsoft
    Windows-10-Nutzer von neuer Wetter-App genervt

    Ungenaue Vorhersagen und matschige Schrift: Die Wetter-App in Windows 10 stört einige. Gleiches gilt beim News-Feed. Beides ist versteckbar.

  3. EFF: Elite-Unis gründen offenbar Patenttroll
    EFF
    Elite-Unis gründen offenbar Patenttroll

    Universitäten wie Columbia, Harvard oder Yale wollen gemeinsam ihre Patente durchsetzen. Die EFF warnt vor einem klassischen Patenttroll.

Haplo 30. Mär 2020

Zum Glück ohne Einschränkungen im Amazon-Freetime-Abo spielbar. Da braucht man sich...

quineloe 25. Mär 2020

Wenn deine Kinder nicht wissen wie man Bücher verwendet, dann hast du als Elternteil...

superdachs 22. Mär 2020

Ryzen mit drölfzig Kernen gekauft? ;) KSP braucht massiv Singlecore Performance. Da auch...

folli 20. Mär 2020

Grundsätzlich kostenlos nutzbar. Ein paar Pro-Funktionen wie Offline-Mode und Multi-User...

nikotin 20. Mär 2020

Ich kann Unravel two sehr empfehlen, spielen meine Kinder (6 und 8) seit ein paar Tagen...


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Xbox Series X aktuell bestellbar 499,99€ • WD Black SN850 500GB PCIe 4.0 89€ • Amazon-Geräte günstiger • Crucial MX500 500GB 48,99€ • Apple iPhone 12 mini 64GB Rot 589€ • Far Cry 6 + Steelbook PS5 69,99€ • E3-Aktion: Xbox-Spiele bei MM günstiger • Alternate XXL Sale [Werbung]
    •  /