Coronavirus: Smartphone-Verkäufe im ersten Quartal 2020 merklich gesunken

Die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie machen sich auch im Smartphone-Markt bemerkbar - nur Xiaomi und Vivo verbessern sich.

Artikel veröffentlicht am ,
Xiaomi ist einer der Hersteller mit positiven Marktzahlen - im Bild das Mi Note 10 und das Mo 10 Pro
Xiaomi ist einer der Hersteller mit positiven Marktzahlen - im Bild das Mi Note 10 und das Mo 10 Pro (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Die Smartphone-Absätze sind weltweit im ersten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent gesunken. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Marktforschungsunternehmens Canalys. Demnach haben die Top-3-Unternehmen allesamt weniger Geräte als im Vorjahreszeitraum absetzen können, nachdem in den beiden Quartalen zuvor ein Wachstum erzielt wurde.

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Der Analyse zufolge verzeichneten Samsung und Huawei jeweils einen Rückgang der verkauften Geräte um 17 Prozent. Apple verkaufte 8 Prozent weniger iPhones. Xiaomi hingegen weist einen Zuwachs von 9 Prozent auf, Vivo konnte immerhin 3 Prozent mehr Geräte absetzen.

Die Gründe des weltweiten Einbruchs sieht Canalys wenig überraschend im neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 und den damit verbundenen Eindämmungsmaßnahmen. Nicht nur die Störungen im Produktionsablauf von Smartphones haben der Branche geschadet, sondern vor allem auch die wirtschaftliche Unsicherheit bei den Konsumenten.

Ein neues Smartphone ist für viele aktuell keine notwendige Anschaffung

In Zeiten, in denen Angestellte und Arbeiter in Kurzarbeit oder unbezahlten Urlaub geschickt werden oder sogar ihren Arbeitsplatz verlieren, werden nicht notwendige Anschaffungen lieber verschoben. Dazu zählen offenbar häufig auch Smartphones.

  • Die Top-5-Hersteller von Smartphones im ersten Quartal 2020 (Bild: Canalys)
  • Die Entwicklung des Smartphone-Marktes in den vergangenen Quartalen (Bild: Canalys)
Die Top-5-Hersteller von Smartphones im ersten Quartal 2020 (Bild: Canalys)
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Apple ist weniger stark als Samsung und Huawei von den Auswirkungen betroffen, da der Hersteller noch von den starken Verkäufen der iPhone-11-Serie Anfang 2020 profitiert. Die Vorstellung des neuen iPhone SE dürfte Apples Situation weiter verbessern.

Huawei muss neben den Auswirkungen der Coronakrise noch den Boykott seitens der US-Regierung verkraften. Das Geschäft des chinesischen Herstellers hat sich im ersten Quartal 2020 weiter in Richtung China verschoben; die Auslieferungen außerhalb des Heimatmarktes sind Canalys zufolge um 35 Prozent gesunken.

Im zweiten Quartal 2020 wird sich der Abwärtstrend den Analysten zufolge noch verstärken. Qualcomm geht von einer Reduzierung der ausgelieferten Geräte um 30 Prozent aus.

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TrollNo1 04. Mai 2020

Dafür treten sie in Huaweis Fußstapfen, was die Preise angeht. Gibt inzwischen genug...

goggi 04. Mai 2020

Ganz meiner Meinung. Das weglassen von Klinke und das elendige verkleben der Akkus ist...



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