Coronavirus: Silicon Valley hat Probleme beim Homeoffice
Die großen Technologieunternehmen im Silicon Valley haben Tausende Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt und sind dabei auf einige Probleme gestoßen. Wie das Wall Street Journal berichtet(öffnet im neuen Fenster) , erleben unter anderem Apple, Google und Facebook Komplikationen bei der Umsetzung der Telearbeit.
So können Apple-Mitarbeiter mitunter nicht auf interne Dateien zugreifen. Apple soll sehr strenge Regeln im Umgang mit bestimmten Daten haben, die darauf abzielen, die Daten vor Außenstehenden zu schützen. Dummerweise werden die Apple-Mitarbeiter im Homeoffice als ebensolche behandelt und haben entsprechend keinen Zugriff auf die Daten, wenn sie nicht in ihrem eigentlichen Büro sitzen.
Google hat allen Mitarbeitern für ihre Telearbeit eine Grundausstattung zugesagt, bestehend aus Monitoren, Kabeln und anderen technischen Hilfsmitteln. Das Unternehmen hat allerdings laut dem Wall Street Journal Probleme, die notwendigen Geräte auszuliefern. Daher machen sich Mitarbeiter trotz Ansage, die Büroräume zu meiden, auf den Weg zu ihren Arbeitsplätzen, um sich Monitore und weitere technische Geräte nach Hause zu holen.
Facebook muss bestimmte Arbeiten im Büro ausführen lassen
Facebook kann bestimmte Arbeitsplätze nicht ins Homeoffice auslagern. Dazu zählen beispielsweise diejenigen Teams, die Videos hinsichtlich Kindesmissbrauch oder Pornografie untersuchen. Die Inhalte der zu prüfenden Videos werden als zu heikel eingeschätzt, um sie im Homeoffice anzuschauen, wo sich möglicherweise Minderjährige aufhalten.
Facebook hat eigenen Angaben zufolge in den vergangenen Tagen aber angefangen, weniger kritische Aufgaben von Subunternehmen von zu Hause aus erledigen zu lassen. Insgesamt beschäftigt Facebook 15.000 Menschen über derartige Subunternehmen.
- Anzeige Hier geht es zum Ergonomischen Bürostuhl von Sihoo bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.