• IT-Karriere:
  • Services:

Coronavirus: Samsung verringert Smartphone-Produktion

Im April 2020 wird Samsung wegen des Coronavirus deutlich weniger Smartphones herstellen als im monatlichen Durchschnitt.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung muss seine Smartphone-Produktion aufgrund des Coronavirus umstellen.
Samsung muss seine Smartphone-Produktion aufgrund des Coronavirus umstellen. (Bild: Jung Yeon-Je/AFP via Getty Images)

Samsung soll seine Smartphone-Produktion im April 2020 verringert haben, wie die südkoreanische Webseite The Elec berichtet. Grund dafür seien die Absatzschwierigkeiten durch das weltweit auftretende neuartige Coronavirus Sars-CoV-2, das die Lungenkrankheit Covid-19 hervorruft. Dem Bericht zufolge sollen 10 Millionen Geräte hergestellt werden - der monatliche Durchschnitt soll bei 25 Millionen liegen.

Stellenmarkt
  1. Universitätsklinikum Erlangen, Erlangen
  2. über duerenhoff GmbH, Garching

Durch die in vielen Staaten der Welt auferlegten Kontaktsperren und die damit einhergehenden ökonomischen Auswirkungen ist die Nachfrage nach Smartphones offenbar so stark gesunken, dass Samsung die Produktion herunterfährt.

Wie die Quellen von The Elec innerhalb von Samsungs Zuliefererkette berichten, seien noch vom März 2020 viele Geräte übrig, die das Unternehmen nicht verkaufen konnte. Daher sei es aktuell nicht sinnvoll, weiter viele Smartphones herzustellen. Inwieweit dies überhaupt möglich ist, ist zudem fraglich: In Brasilien und Indien wurden wegen der Coronapandemie Samsung-Fabriken vorübergehend geschlossen.

April-Produktion von Samsung ist niedriger als gewöhnlich

The Elec zufolge produziert Samsung im ersten Quartal einen großen Anteil der jährlich hergestellten Smartphones, um für das restliche Jahr einen Vorrat zu haben. Im April sind die Produktionszahlen dann zwar für gewöhnlich niedriger, aber offenbar nicht so niedrig wie jetzt geplant.

Den Quellen zufolge soll Samsung vorhaben, die Produktion im Mai 2020 wieder anzukurbeln. Dann könnten die Fabrikschließungen in Brasilien und Indien beendet sein. Zudem könnte die Nachfrage nach Smartphones aufgrund gelockerter Maßnahmen wieder steigen. Wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronamaßnahmen auf die Endverbraucher dürfte die Nachfrage nach Smartphones im Jahr 2020 aber grundsätzlich niedriger sein als in den Vorjahren.

Samsung musste während der Coronavirus-Pandemie in Südkorea zwischenzeitlich für kurze Zeit die eigenen Produktionsstandorte schließen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 24,99€ (PS4 und Xbox One)
  2. (-83%) 9,99€
  3. 31,99€

Folgen Sie uns
       


O2 Free Unlimited im Test

Wir haben die beiden in der Geschwindigkeit beschränkten Smartphone-Tarife von Telefónica getestet, die eine echte Datenflatrate anbieten. Selbst der kleine Tarif O2 Free Unlimited Basic ist für typische Smartphone-Aufgaben ausreichend.

O2 Free Unlimited im Test Video aufrufen
Big Blue Button: Wie CCC-Urgesteine gegen Teams und Zoom kämpfen
Big Blue Button
Wie CCC-Urgesteine gegen Teams und Zoom kämpfen

Ein Verein aus dem Umfeld des CCC zeigt in Berlin, wie sich Schulen mit Open Source digitalisieren lassen. Schüler, Eltern und Lehrer sind begeistert.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Mint-Allianz Wir bleiben schlau! Wir bleiben unwissend!
  2. Programmieren lernen Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex

Core i9-10900K & Core i5-10600K im Test: Die Letzten ihrer Art
Core i9-10900K & Core i5-10600K im Test
Die Letzten ihrer Art

Noch einmal 14 nm und Skylake-Architektur: Intel holt alles aus der CPU-Technik heraus, was 250 Watt rein für die CPU bedeutet.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Comet Lake Intels vPro-Chips takten höher
  2. Comet Lake S Intel tritt mit 250-Watt-Boost und zehn Kernen an
  3. Core i7-10875H im Test Comet Lake glüht nur auf einem Kern

Change-Management: Wie man Mitarbeiter mitnimmt
Change-Management
Wie man Mitarbeiter mitnimmt

Wenn eine Firma neue Software einführt oder Prozesse digitalisiert, stößt sie intern oft auf Skepsis. Häufig heißt es dann, man müsse "die Mitarbeiter mitnehmen" - aber wie?
Von Markus Kammermeier

  1. Digitalisierung in Deutschland Wer stand hier "auf der Leitung"?
  2. Workflows Wenn Digitalisierung aus 2 Papierseiten 20 macht
  3. Digitalisierung Aber das Faxgerät muss bleiben!

    •  /