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Coronavirus: Nintendo meldet Produktionsprobleme bei der Switch

Unter anderem die Animal-Crossing-Spezialedition: Nintendo meldet wegen des Coronavirus erste Probleme bei der Produktion von Switch-Konsolen für den japanischen Markt. In der Branche wird befürchtet, dass auch die neuen Konsolen betroffen sein könnten.
/ Peter Steinlechner
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Sonderedition der Nintendo Switch (Bild: Nintendo)
Sonderedition der Nintendo Switch Bild: Nintendo

Wegen des in China ausgebrochenen Coronavirus hat Nintendo auf Produktionsprobleme(öffnet im neuen Fenster) bei der Switch hingewiesen. Laut dem Unternehmen ist – zumindest bisher – nur der japanische Markt von möglichen Lieferengpässen betroffen.

Konkrete Schwierigkeiten gibt es einer Meldung von Reuters(öffnet im neuen Fenster) zufolge bei der Hybridkonsole selbst, aber auch bei Eingabegeräten und dem Sportzubehör Ring Fit Adventure.

Eine Spezialedition der Switch auf Basis des Spiels Animal Crossing – New Horizons kann in Japan nicht wie geplant ab dem 8. Februar 2020 vorbestellt werden.

Fans in Europa können die Sonderversion nicht bei Nintendo, sondern nur im Handel ordern. Sie soll zusammen mit dem Spiel am 20. März 2020 ausgeliefert werden.

Warum von den Produktionsproblemen vor allem der Nachschub für Nintendo in Japan betroffen ist, ist nicht bekannt. Die allermeisten Konsolen werden in China hergestellt – auch die für den europäischen und nordamerikanischen Markt. Speziell Nintendo soll allerdings 2019 wegen des Zollstreits zwischen China und den USA auch Kapazitäten in Vietnam geschaffen haben.

Animal Crossing New Horizon – Trailer (E3 2019)
Animal Crossing New Horizon – Trailer (E3 2019) (01:40)

Brancheninsider machen sich offenbar auch schon Gedanken, welche Folgen längerfristige Produktionsausfälle wegen des Coronavirus haben. "Die neuen Konsolen könnten vor ihrem geplanten Start im Herbst 2020 ebenfalls unter Versorgungsproblemen leiden", warnt etwa der Analyst Ken Rumph von Jeffries in der South China Morning Post(öffnet im neuen Fenster). Denkbar wäre etwa, dass weniger Geräte verfügbar wären – eine Verschiebung des Marktstarts erscheint aus heutiger Sicht eher unwahrscheinlich.

Wegen des Coronavirus sind in Asien bereits eine Reihe von E-Sport-Veranstaltungen abgesagt worden. Außerdem wurde in Taiwan die Taipei Game Show auf einen unbestimmten Termin verschoben. Ursprünglich sollte die Messe am 6. und 7. Februar 2020 stattfinden, erwartet wurden rund 320.000 Besucher aus aller Welt.


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