Coronavirus: Microsoft nimmt Beschränkungen in Onenote und Sharepoint vor

Microsoft nimmt einige weitere einschränkende Maßnahmen an Office 365(öffnet im neuen Fenster) vor, um den hohen Bedarf während der Coronakrise zu decken. So wird Onenote in Teams eingeschränkt – für Nutzer der kostenlosen kommerziellen Version. Dokumente werden damit auf lesenden Zugriff umgestellt. Für die Bearbeitung der Onenote-Notizbücher sollen Kunden die Webversion nutzen. Eine entsprechende Nachricht erhalten die Nutzer direkt in der App. Microsoft limitiert zudem die maximale Dateigröße für Onenote-Anhänge auf 100 MByte. Es gibt laut Hersteller einige Umwege, um normalerweise deutlich größere Dateien herunterzuladen, etwa über Anhänge als Cloud-Datei oder die ältere Onenote-Version Onenote 2016.
Innerhalb von Sharepoint wird die Wiedergabequalität von Videos heruntergesetzt, berichtet das Magazin ZDnet(öffnet im neuen Fenster) . Zudem sollen einige Backend-Operationen der Plattform auf Wochenenden und Abendstunden gelegt werden. Das habe Einfluss auf die Data Loss Prevention und verzögert die Dateiverwaltung, nachdem eine neue Datei, ein Bild oder ein Video hochgeladen wurden. Kunden von Microsoft Stream werden außerdem feststellen, dass ihr Wiedergabeverlauf für neue Videos vorerst deaktiviert wurde.
Zweites Mal Office 365 eingeschränkt
Vor einigen Tagen hatte Microsoft bereits schon einmal Einschränkungen in Office 365 bekanntgegeben – speziell um für das stark nachgefragte Teams Kapazitäten zu schaffen. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Videoqualität in Teams-Konferenzen und die Frequenz, in der das Programm Nutzer auf ihre Aktivität hin überprüft, verringert.
Auch für die aktuellen Ankündigungen hat Microsoft nicht angegeben, wann die Einschränkungen planmäßig wieder rückgängig gemacht werden. Dies hängt natürlich auch stark davon ab, wann Nationen ihre Bürger wieder mehr vor Ort arbeiten lassen. Ein paar Wochen sollte das mindestens noch dauern.