Coronavirus-Krise: Telekom verteilt im Mai keine 10 GByte mehr zusätzlich

Zwei Monate lang bekamen Mobilfunkkunden der Telekom kostenfrei monatlich 10 GByte ungedrosseltes Datenvolumen, im Mai ist Schluss damit.

Artikel veröffentlicht am ,
Ab Mai gibt es keine 10 GByte mehr für Telekom-Kunden dazu.
Ab Mai gibt es keine 10 GByte mehr für Telekom-Kunden dazu. (Bild: Michael Linden/Golem.de)

Im Mai erhalten Mobilfunkkunden der Deutschen Telekom nicht mehr zusätzlich 10 GByte ungedrosseltes Datenvolumen zum jeweiligen Tarif dazu. Das teilte die Telekom auf Nachfrage von Golem.de mit. "Ab Mai erhalten Telekom Privatkunden in aktuellen Mobilfunkverträgen zusätzlich 500 MByte Datenvolumen geschenkt", heißt es vom Mobilfunknetzbetreiber. Damit gibt es wieder die üblichen 500 MByte zusätzlich, die es für Privatkunden zuvor bereits gab und monatlich verteilt wurden. Zuvor hatte Caschy mit Verweis auf interne Informationen bei der Telekom darüber berichtet, wir haben uns die Angaben offiziell von der Telekom bestätigen lassen.

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Wie die Telekom Golem.de weiter erklärt, gibt es die 500 MByte zusätzliches Datenvolumen pro Monat über die Mein-Magenta-App. Dies wird allen Privatkunden mit Laufzeit- und Prepaid-Tarifen angeboten und steht auch für Family Cards bereit. Die zusätzlichen 10 GByte pro Monat gab es auch für Geschäftskunden - die 500 MByte gibt es für diese Kundengruppe hingegen nicht. Damit endet die Sonderaktion der Telekom aufgrund der Coronavirus-Krise. Die Aktion wurde zeitlich befristet angekündigt, aber es gab bisher keinen Termin zum Ende der Aktion.

Telefónica und Lidl Connect haben hingegen erst kürzlich ihre Angebote verlängert, dass Kunden in der Drosselung bis zu 384 KBit/s an Geschwindigkeit erhalten. Die betreffenden Tarife drosseln sonst je nach Tarif auf 32 KBit/s oder 64 KBit/s. Wenn also das im Tarif enthaltene Datenvolumen aufgebraucht ist, ist weiterhin eher eine normale Internetnutzung möglich.

Mehr Geschwindigkeit in der Drosselung bei Telefónica und Lidl Connect

Mit der höheren Geschwindigkeit soll vor allem das Abrufen von Informationen weiterhin möglich sein, das mit der üblichen Drosselung zu langen Wartezeiten führt. Nach Angaben von Telefónica machten viele Kunden davon Gebrauch, das Datenvolumen in der Drosselung stieg stark an.

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Bei Telefónica gilt die Maßnahme für alle Prepaid-Angebote sowie die O2-Vertragstarife für Privat- und Geschäftskunden. Zudem gilt es für Blau sowie alle Partnermarken wie Aldi Talk, Fonic, Tchibo Mobil, Ay Yildiz, Ortel Mobile, Nettokom und Whatsapp Sim. Bewusst ausgenommen sind alle älteren O2-Free-Tarife, die in der Drosselung bereits eine maximale Geschwindigkeit von 1 MBit/s bieten. Diese Kunden erhalten diese Geschwindigkeit weiterhin. Seit Februar 2020 gibt es neue O2-Free-Tarife, die wieder eine klassische Drosselung aufweisen.

Lidl Connect verwendet das Mobilfunknetz von Vodafone. Vodafone selbst bietet Kunden kein vergleichbares Angebot. Auf Nachfragen von Kunden schloss Vodafone eine höhere Geschwindigkeit in der Drosselung Anfang April aus, weil ein "stabiles und funktionierendes Netz" Priorität habe.

150 GByte Datenvolumen für 15 Euro

Die Erfahrungen von Telefónica verursachten nach Angaben des Netzbetreibers keine Probleme. Seit der Maßnahme habe sich der Datenverkehr innerhalb der Drosselung verfünffacht, hieß es. Auf die generelle Netz-Performance habe dieser Anstieg jedoch keine Auswirkung gehabt.

Telefónica bietet zudem für Prepaid-Kunden die Möglichkeit, für die Dauer von vier Wochen für 14,99 Euro 150 GByte ungedrosseltes Datenvolumen zu buchen. Da die SIM-Karte kostenlos abgegeben wird, könnte der Tarif auch für Nicht-Telefónica-Kunden attraktiv sein, wenn es vor allem um die mobile Internetversorgung geht. Diese Aktion gilt weiterhin.

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ArthurDaley 30. Apr 2020

Du bist echt der Champ, wie der Name schon sagt. Leider ist das Quatsch. O2 hat deutlich...

Labbm 30. Apr 2020

Das WLAN aus lassen. Gibt bestimmt noch einige Orte bei denen LTE schneller ist als die...

Bruto 29. Apr 2020

...dann besteht ja die Möglichkeit dass die Kunden das Volumen auch verbrauchen. So war...



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