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Coronakrise: Mastercard setzt Limit für PIN-lose Zahlungen hoch

Mastercard will das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus bei Eingabe der PIN minimieren.
/ Andreas Donath
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Mastercard ändert Limits. (Bild: TheDigitalWay/Pixabay)
Mastercard ändert Limits. Bild: TheDigitalWay/Pixabay

Mastercard erhöht das Limit für PIN-lose Transaktionen(öffnet im neuen Fenster) an der Kasse auf 50 Euro. Bisher setzten das Unternehmen sowie andere Kreditkartenfirmen ein Limit von 25 Euro. Die Limiterhöhung gilt auch für Mastercard-Debitkarten, auf denen ein Guthaben vorhanden sein muss, um sie nutzen zu können.

Bei Zahlungen ohne PIN hält der Kunde die Kreditkarte einfach an das Terminal und muss die Nummer nicht eingeben. In Deutschland ist dies generell noch eher ungewöhnlich: Hier wird meist eine Unterschrift auf einem Bon verlangt, viele Kreditkartenbesitzer kennen ihre PIN gar nicht.

Bei Visa wurde das Limit schon vor einiger Zeit auf 50 Euro angehoben – nicht erst als Reaktion auf die Verbreitung des Coronavirus.

Das Girokarten-Limit wurde laut Tests von Golem.de mit mehreren Karten verschiedener Banken und Terminals noch nicht verändert. Hier gibt es zwar auch berührungslose Zahlungen, bei denen die Karte nicht mehr ins Terminal gesteckt werden muss, doch der Nutzer muss bei höheren Beträgen nach wie vor die PIN eintippen.

Mit dem Smartphone kann in vielen Geschäften auch gezahlt werden, sofern der Nutzer dies eingerichtet hat – allerdings nur mit Kreditkarte, und die wird in Deutschland in vielen Läden nicht akzeptiert. Girokarten großer Banken wurden noch nicht in Systeme wie Apple Pay integriert, es gibt aber bereits kleine Anbieter, die so etwas realisiert haben.


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