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Coronavirus: Krankenhäuser schreiben Wettbewerb für Beatmungsgeräte aus

Etwa 129.000 Euro soll es für das Design eines Ventilators für Covid-19 -Patienten geben. Die Gewinner sollen im Praxiseinsatz ermittelt werden.
/ Oliver Nickel
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Covid-19 ist eine Lungenkrankheit. Beatmungsgeräte helfen dagegen. (Bild: Pixabay.com)
Covid-19 ist eine Lungenkrankheit. Beatmungsgeräte helfen dagegen. Bild: Pixabay.com / CC0 1.0

Da Ressourcen und medizinische Ausrüstung in der Coronakrise knapp werden, haben zwei kanadische Krankenhäuser und wissenschaftliche Institute einen Wettbewerb ausgeschrieben. Gebaut werden soll ein simples, einfach nutzbares Beatmungsgerät für Covid-19-Patienten. Gewinner sollen ein Preisgeld von umgerechnet 129.000 Euro erhalten. Bis zum 31. März 2020(öffnet im neuen Fenster) sammeln die Organisationen noch Beiträge.

Interessierte müssen allerdings diverse Bedingungen(öffnet im neuen Fenster) beachten, um an der Veranstaltung teilnehmen zu können. Es sollte zumindest eine medizinische Fachperson im Team sein. Außerdem soll ein Kommunikationsverantwortlicher gestellt werden, der Fragen auf der Plattform der Code Life Ventilator Challenge möglichst schnell beantwortet. Teilnehmer sollten auch über die Kapazitäten verfügen, ihre Geräte zu bauen, zu testen und zu demonstrieren. Die Kosten für die Prototypen müssen sie selbst übernehmen.

Gewinner wird im praktischen Einsatz ermittelt

Der fertige Prototyp unterliegt ebenfalls Auflagen. So wollen medizinische Fachkräfte die Ventilatoren an Standardmasken und Schläuchen betreiben. Die Geräte sollen den Sauerstoffanteil (FiO2) im zugeführten Gasgemisch zumindest in 10-Prozent-Schritten stufenweise dosieren können. Die Menge und der Druck können mit dem Gerät mit einer Ungenauigkeit von unter 10 Prozent bis zu einem Beatmungszyklus in der Minute eingestellt werden. Der Akku des Prototyps muss mindestens 180 Minuten lang durchhalten. Eine komplette Liste der Bedingungen veröffentlichten die Ausrichter in einem PDF(öffnet im neuen Fenster) .

Am 15. April 2020 wollen die Preisrichter entscheiden, welche drei Designs als Gewinner aus dem Wettbewerb hervorgehen. Diese werden dann Einrichtungen in der ganzen Welt zur Verfügung gestellt, die wiederum ihr Feedback abgeben. Gewonnen hat das Design, das in der praktischen Nutzung am besten bewertet wurde.


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