Coronavirus: IBM-Mitarbeiter dürfen nicht zu Meetings und Messen reisen

Der IT-Konzern IBM wird relativ einschlagende Maßnahmen ergreifen, um dem Verbreiten des Coronavirus Covid-19 im Unternehmen vorzubeugen. Das Unternehmen verbietet seinen Mitarbeitern, innerhalb der USA zu internen Meetings zu reisen. Außerdem dürfen IBM-Vertreter nicht an Veranstaltungen teilnehmen, zu denen mehr als 1.000 Menschen erwartet werden. Das betrifft folglich nahezu jede größere nationale und internationale Messe und Konferenz. Die Maßnahmen erläutert das Unternehmen in einer Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) . Die Reisebeschränkungen sollen zunächst bis Ende März eingehalten werden.
"Wenn IBM-Mitarbeiter persönlich zu eingeschränkten Gebieten reisen, müssen sie ihre Führungskraft informieren und sich selbst nach Abschluss der Reise für 14 Tage in Quarantäne stellen" , schreibt das Unternehmen. Innerhalb der USA sei es jedoch erlaubt, sich mit Kunden zu treffen. Der Konzern rät aber zu Online-Konferenzen, soweit dies möglich ist.
IBM Think wird digital abgehalten
Die nächste große Hausmesse IBM Think 2020 soll weiterhin planmäßig vom 5. bis 7. Mai 2020 stattfinden. Der Konzern wird diese allerdings wohl zu einer Online-Veranstaltung umwandeln. Sie "wird als globales, primär digitales Event weiterhin stattfinden" , schreibt das Unternehmen in der Ankündigung. Die Konferenz wird für Teilnehmer kostenlos sein, versichert IBM in einer weiteren Pressemitteilung(öffnet im neuen Fenster) zur Think-Messe.
Von derzeit laufenden Events zieht sich das Unternehmen komplett zurück. So wird kein IBM-Vertreter mehr auf der HIMSS-Health-Care-Messe in Orlando verfügbar sein. Diese findet ab dem 9. März 2020 statt.
Auf dem deutschen IBM-Blog ist bisher noch keine Pressemitteilung zu diesem Thema erschienen, so dass Mitarbeiter hierzulande wohl vorerst nicht auf die Vorschriften achten müssen.



