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Coronavirus: Google I/O abgesagt, Messebauer machen Milliardenverluste

Aufgrund der möglichen Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus hat Google seine Hauskonferenz I/O abgesagt - immer mehr Messen finden nicht statt oder werden verschoben. Der Verband der deutschen Messebauer beziffert den bisherigen Schaden deutscher Unternehmen auf über eine Milliarde Euro.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Google I/O im Jahr 2019
Die Google I/O im Jahr 2019 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Google hat seine Entwicklerkonferenz I/O abgesagt. Wie das Unternehmen auf der Webseite der Veranstaltung mitteilt, habe man sich anhand der Richtlinien der US-Seuchenschutzbehörde CDC und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dazu entschieden, das Event im Shoreline Amphitheatre in Mountain View in diesem Jahr ausfallen zu lassen.

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Der Verkauf der Eintrittskarten, die regulär über 1.000 US-Dollar kosten, ist bereits erfolgt. Käufer erhalten bis zum 13. März 2020 eine volle Rückerstattung. Wer sich für die Google I/O 2020 registriert hat, wird zudem automatisch an der Ziehung für die Google I/O 2021 teilnehmen. Die Eintrittskarten für Googles Konferenz können nicht einfach gekauft werden: Aufgrund der hohen Nachfrage wird das Kaufrecht verlost.

Die Google I/O ist nicht die erste Großveranstaltung, die aufgrund des Coronavirus abgesagt wird. Zuvor traf es unter anderem bereits den Mobile World Congress und die Light & Building. Die GDC (Game Developers Conference) wurde verschoben, Nvidias GTC wurde in ein Online-Event umgewandelt.

Messebauern in Deutschland entsteht Milliardenschaden

Unter den Absagen leiden nicht nur die Teilnehmer der Konferenzen, sondern unter anderem auch diejenigen, die sie aufbauen: Der Fachverband für Messebauunternehmen Famab hat den bisherigen Schaden durch ausgefallene Messen für deutsche Messebauer auf 1,063 Milliarden Euro beziffert. Alleine in den Kalenderwochen neun und zehn soll ein Schaden von 426 Millionen Euro entstanden sein.

In Barcelona wird geschätzt, dass der Stadt durch den Ausfall des MWC fast eine halbe Milliarde Euro entgeht. In der katalanischen Stadt hängen rund 14.000 Zeitarbeitsplätze an der Mobilfunkmesse.

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Untrolla 05. Mär 2020

Aus dem Himmel

Garius 04. Mär 2020

Und das obwohl kurz zuvor noch groß angekündigt wurde, dass sie wie geplant stattfinden...

Slartie 04. Mär 2020

In der Tat ist mir nicht klar, warum jemand, der einen dieser großen, oft mehrstöckigen...

Hotohori 04. Mär 2020

Ja, ich hab mich auch schon gefragt ob nicht der ein oder andere Hersteller, der so auf...

Hotohori 04. Mär 2020

Eben, wir können an allen Fronten jammern, wir Deutsche haben ja lange genug geübt. ;)


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