• IT-Karriere:
  • Services:

Coronavirus: "Ein Selbstbau-Medizingerät ist potenziell gefährlich"

Mit der Verbreitung des Coronavirus melden sich immer mehr Menschen freiwillig und wollen helfen. Andere warnen vor Übereifer.

Artikel veröffentlicht am ,
3D-Drucker haben bereits bei der Herstellung von Teilen für medizinische Ausrüstung geholfen.
3D-Drucker haben bereits bei der Herstellung von Teilen für medizinische Ausrüstung geholfen. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Vor kurzem hat ein italienischer Ingenieur in Mailand mit Hilfe eines 3D-Druckers ein Ventil für Beatmungsgeräte in einem Krankenhaus hergestellt. Das Ergebnis habe wohl diverse Leben gerettet und dabei geholfen, Covid-19-Erkrankten zu helfen. Das berichtet das Magazin 3D Printing Media Network. Generell versuchen einige Gruppen, Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen freiwillig zur Seite zu stehen.

Stellenmarkt
  1. Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich
  2. Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen

Aus diesem Grund wurde etwa die Organisation Project Open Air gegründet. In einem Slack-Channel versammeln sich viele Ingenieure und Entwickler, um an medizinischen Geräten für die Versorgung von Patienten zu tüfteln. Ein weiteres dieser Projekte ist Helpful Engineers, das laut eigenen Aussagen bereits mehr als 4.000 Mitglieder per Slack verbindet. Beide Gruppen arbeiten als Einheit zusammen.

Selbstbau-Geräte als Risiko

Einige Nutzer haben auf der Community-Plattform Reddit diese Initiative bereits diskutiert. Dabei sind sich Menschen einig: Der Gedanke ist nobel und gut gemeint. Allerdings sehen viele Nutzer darin auch Probleme: Selbstentwickelte medizinische Geräte werden mit großer Wahrscheinlichkeit von Krankenhäusern abgelehnt, solange sie nicht diversen Auflagen entsprechen.

"Ein Selbstbau-Medizingerät ist potenziell gefährlich", sagt der Nutzer dangersandwich, der seinerseits wohl selbst Ingenieur für Luftfahrt und Verteidigung ist. "Amerikanische Krankenhäuser werden dies niemals akzeptieren", sagt der Nutzer Elfich47. "Es gibt eine große Wahrscheinlichkeit, mehr Tode zu verursachen als Leben zu retten", sagt ein weiterer Kommentator im Thread.

Je mehr Menschen sich freiwillig zum Helfen anbieten, desto größer ist aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass darunter tatsächlich Leute sind, die auch effektiv helfen können. Daher ist der Gedanke von Initiativen wie Project Open Air richtig.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

NeoChronos 18. Mär 2020

Wenn ich die Wahl habe zwischen nichts und dem Versuch mit so einem Teil aus dem 3D...

ImBackAlive 18. Mär 2020

Eine der ersten Dinge, die du in einem ersten Hilfe Kurs beigebracht bekommst: Stelle...

dbettac 18. Mär 2020

Man kann sich auch alles unnötig kompliziert machen. Frag doch einfach den Patienten, ob...

scrumdideldu 17. Mär 2020

Aber warten wir mal noch 4 Wochen, oder 8 Wochen oder 12 Wochen. Wenn dann die Wahl: Tot...

k2r 17. Mär 2020

...und Labore einfach so ohne Zulassung mit dem WHO Protokoll auf SARS-COV-2 testen zu...


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben 2020-2021

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben 2020-2021 Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /