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Coronavirus: Datenvolumen und Telefonienutzung normalisieren sich

Beim zweitgrößten Kabelnetzbetreiber Tele Columbus gehen Datennutzung und Telefonie wieder zurück.

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Techniker bei Tele Columbus
Techniker bei Tele Columbus (Bild: Tele Columbus)

In der Coronapandemie ist die transportierte Datenmenge bis Ende Mai wieder auf den Normalwert gesunken. Das teilte Tele-Columbus-Sprecher Sebastian Artymiak im Gespräch mit Golem.de mit. Für die deutschen Netze begann die Pandemie in Kalenderwoche 11, der ersten Märzwoche. Mit dem breiten Beginn der Ausgangsbeschränkungen und der Homeoffice-Verlagerungen sei das Datenvolumen auf fast 115 Prozent des Normalniveaus gestiegen, in der Folgewoche sogar auf 125 Prozent, erklärte Artymiak vom zweitgrößten Kabelnetzbetreiber Deutschlands mit 585.000 Internetkunden.

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"Der plötzliche Anstieg durch Telekonferenzen, VPN-Einwahlen und vor allem auch intensiveres Streaming lag deutlich über der üblichen Variationsbreite: Sogar die Woche nach Weihnachten - bei Privatkunden stets eine besonders starke Internet-, Gaming- und Streamingwoche - schlägt sich im Datenvolumen typischerweise mit weniger als fünf Prozent Zunahme nieder."

Für den starken Anstieg im März habe die Netzkapazität trotzdem völlig ausgereicht. Im tageszeitlichen Verlauf sei die Volumenzunahme primär tagsüber zu verzeichnen gewesen, die kapazitätsrelevante abendliche Nutzungsspitze der Privathaushalte sei kaum betroffen gewesen. Trotz verschärfter Corona-Auflagen sei es nicht beim hohen Volumen der ersten beiden Wochen geblieben. Bereits in der letzten Märzwoche habe es keinen weiteren Anstieg gegeben, danach habe die transportierte Datenmenge auf erhöhtem Niveau geschwankt, berichtet Artymiak. "Es gab einen deutlichen Nutzungsanstieg, aber es gab keine der anfangs von manchen befürchteten Probleme mit der Netzkapazität", sagte Dietmar Pöltl, Chief Technology Officer der Tele Columbus.

Tele Columbus: Mehr Telefonie als Daten

Noch deutlicher als im Datenvolumen schlug sich Corona in der Telefonnutzung nieder, messbar an den Gesprächsminuten. Sie zeigen laut Artymiak in Normalzeiten eine gewisse Saisonalität - im Ferienmonat Juli wird rund fünf Prozent, im August rund zehn Prozent weniger telefoniert als im Jahresdurchschnitt -, die Schwankungen sind abgesehen vom Ferieneffekt aber nur gering. Anders im März 2020: Im ersten Coronamonat ging die Zahl der Telefonminuten im Netz von Tele Columbus gegenüber Februar um fast 60 Prozent nach oben; der stärkste jemals verzeichnete Anstieg bei dem Netzbetreiber auch unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Zahl der Kalendertage pro Monat. Im April gingen die Gesprächsminuten leicht zurück, blieben aber weit über dem Durchschnitt - um sich dann im Mai ebenso wie das Internetvolumen nahezu auf den Vorjahreswert zu normalisieren.

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