Coronapandemie: Leuchtende Maske erkennt Corona-Infektion

Ein japanisches Team hat einen Corona-Test mit einem Farbstoff entwickelt. Der leuchtet, wenn eine Person mit dem Corona-Virus infiziert ist.

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Strauße (Symbolbild): Antikörper aus Straußeneiern
Strauße (Symbolbild): Antikörper aus Straußeneiern (Bild: MathKnight/Wikipedia/CC-BY-SA 3.0)

Corona leuchtet: Japanische Wissenschaftler haben eine Maske entwickelt, mit der eine Infektion mit dem Sars-CoV-2-Virus diagnostiziert werden kann. Dazu wird die Maske mit ultraviolettem Licht (UV) bestrahlt.

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Die an der Präfekturuniversität Kyoto entwickelte Maske enthält einen Filter. Zum Testen wird er herausgenommen und mit einem fluoreszierenden Farbstoff besprüht, der Sars-CoV-2-Antikörper enthält. Sind Viren in dem Filter enthalten, leuchtet der Filter unter UV-Licht, wie die japanische Non-Profit-Nachrichtenagentur Kyodo News berichtet.

Die Antikörper stammen von Straußeneiern. Das Team hatte im Februar vergangenen Jahres weiblichen Straußen eine inaktive und nicht bedrohliche Form des Virus injiziert. Aus den Eiern, die Vogelweibchen legten, gewann das Team um Universitätspräsident Yasuhiro Tsukamoto eine größere Menge Antikörper. Mit den Antikörpern wurde dann der Farbstoff entwickelt, der das Sars-CoV-2-Virus nachweist. Damit wird der Filter besprüht und anschließend mit UV-Licht beleuchtet.

Die Maske wurde an einer Gruppe von 32 Infizierten getestet. Dabei stellte das Team fest, dass alle getragenen Masken unter dem UV-Licht leuchteten. Mit abnehmender Viruslast bei den Probanden wurde auch das Leuchten weniger. Als Nächstes plant das Team um Tsukamoto eine Studie mit 150 Probanden.

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"Wir können Antikörper von Straußen in großen Mengen und zu geringen Kosten herstellen", sagte Tsukamoto. "In Zukunft möchte ich daraus ein einfaches Testkit machen, das jeder anwenden kann." Wegen der noch laufenden Test dürfen die Masken noch nicht verkauft werden. Das Team hofft, eine Genehmigung für den Verkauf im kommenden Jahr zu bekommen.

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