Coronapandemie: Einige Microsoft-Admins schliefen direkt in Rechenzentren

Um weite Arbeitswege und Verspätungen zu vermeiden, hatten es sich einige Microsoft-Mitarbeiter in den eigenen Rechenzentren bequem gemacht.

Artikel veröffentlicht am ,
Welcher Admin träumt nicht vom sanften Rauschen der RZ-Klimaanlage?
Welcher Admin träumt nicht vom sanften Rauschen der RZ-Klimaanlage? (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/Pixabay License)

Während der Coronapandemie hatten einige Microsoft-Admins es wohl mit besonderen Zuständen zu tun. So haben einige Mitarbeiter laut dem Nachrichtensender CNBC Nächte in Rechenzentren verbracht, entweder wegen Nachtschichten oder um Verkehrssperren und lange Arbeitswege zu umgehen.

"Ich habe tolle Geschichten über Leute gehört, die tatsächlich in Rechenzentren geschlafen haben", sagte Microsoft-Personalchefin Kristen Roby Dimlow. "In einigen Ländern gab es einen riesigen Lockdown und so haben wir unseren Mitarbeitern die Wahl gegeben, ob sie in den Einrichtungen schlafen, wenn sie sich ums Feststecken an Straßensperren bei der Heimfahrt Sorgen machten".

In nicht allen Situationen wurde das Rechenzentrum zum temporären Quartier. Microsoft zahlte wohl auch Hotelzimmer in der Nähe der Anlagen oder in einigen Fällen auch Unternehmens-Shuttle, wenn Mitarbeiter nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie dem Bus fahren wollten. Gerade der Bus gilt in einigen Teilen der USA als unbeliebt.

Nachtschichten eingeschoben

Dieses essenzielle Vor-Ort-Personal wird für den sicheren Betrieb von Rechenzentren gebraucht, entweder bei Hardwareausfällen, Fehlerdiagnosen oder anderen Aufgaben. Viele Admins hätten aber auch die Wahl gehabt, von zu Hause aus zu arbeiten, meint Microsoft-Cloud-Operations-Chefin Noelle Walsh. "Wir mussten in einigen Fällen auch auf Schichtarbeit umstellen, Tag und Nacht, um Arbeit innerhalb desselben Zeitplans zu bewältigen", sagte sie.

Microsofts Cloud-Rechenzentren stehen in vielen Ländern der Welt. Während der Coronapandemie und dem Wechsel vieler Unternehmen auf Kollaborationstools wie Microsoft-Teams und andere Clouddienste ist der fehlerfreie Betrieb immer wichtiger. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Microsoft Extraschichten vor Ort einlegt und Mitarbeiter nahe der oder direkt auf Standorten positioniert.

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peterbruells 16. Jun 2021

Ist es in den letzten Jahrzehnten schlimmer geworden? 1992 war ich zum letzten Mal mit...

peterbruells 16. Jun 2021

Holla die Waldfee. Bei uns gäbe es einen Alarm, wenn jemand rein- aber nicht wieder...

schueppi 15. Jun 2021

Das ist doch nicht abwegig darüber zu schreiben? Es geht um ein RZ und dann noch von MS...

peterbruells 15. Jun 2021

Ja, irgendwann klappt man zusammen. Bei mit 48 Stunden nach Abflug aus Bremen. Kann...



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