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Hilfe der Bundesländer für IT-Freelancer

Neben dem Bund haben auch alle Bundesländer Hilfsprogramme für Unternehmen aufgelegt. Die meisten Länder gewähren neben anderen Unterstützungsmaßnahmen Einmalzahlungen, damit Selbständige und Kleinstunternehmen Betriebsausgaben bezahlen und Liquiditätsengpässe vermeiden können. Die Hilfen müssen meist nicht zurückgezahlt werden. Die Höhe der Zahlungen reicht von 2.500 Euro in Hamburg bis zu 10.000 Euro in Hessen. In der Regel ergänzen die Transferzahlungen das Hilfsprogramm des Bundes.

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In Baden-Württemberg können Selbständige eine einmalige, nicht rückzahlbare Hilfe von 9.000 Euro beantragen.

Bayern und Berlin unterstützen Soloselbständige mit 5.000 Euro, die ebenfalls nicht zurückgezahlt werden müssen.

Das Land Brandenburg steht Selbständigen mit einer einmaligen Hilfszahlung von 9.000 Euro zur Seite.

Bremen gewährt "Kleinstunternehmern und Freiberuflern" 5.000 Euro Hilfe. Wenn besonderer gerechtfertigter Bedarf besteht, verdoppelt die Hansestadt diesen Betrag.

Hamburg unterstützt Selbständige mit 2.500 Euro.

In Hessen beträgt die Hilfe 10.000 Euro.

Mecklenburg-Vorpommern stockt die Hilfszahlungen aus dem Solidaritätsfonds des Bundes für Soloselbständige um 9.000 Euro auf.

Niedersachsen hilft Freiberuflern und Soloselbständigen mit einem gewerblichen Unternehmen mit 3.000 Euro, Liquiditätsengpässe zu vermeiden. Ob das Land auch IT-Freelancern Unterstützung gewährt, die streng genommen keinen freien Beruf ausüben und meist kein gewerbliches Unternehmen haben, ist der Beschreibung des Hilfsprogramms auf der Seite des Bundeslandes nicht zu entnehmen.

Nordrhein-Westfalen ergänzt die Hilfsmaßnahmen des Bundes für Soloselbständige um 9.000 Euro.

Rheinland-Pfalz gewährt als Hilfe in der Coronakrise keine Transferzahlungen. Es gibt lediglich "Sofortdarlehen". Soloselbständige können 10.000 Euro Kredit beantragen.

Das Saarland staffelt seine Unterstützungsleistungen nach dem Umsatz, den Selbständige im vergangenen Jahr gemacht haben. Bis 200.000 Euro Umsatz gibt es eine einmalige Hilfe von 3.000 Euro, bis 400.000 Euro von 6.000 Euro, darüber von 10.000 Euro. Das Geld muss zurückgezahlt werden, wenn sich später herausstellt, dass Empfänger nicht anspruchsberechtigt waren.

Sachsen unterstützt Selbständige ähnlich wie Rheinland-Pfalz ausschließlich mit Krediten. Diese werden nicht verzinst und sind über zehn Jahre zu tilgen. Die ersten drei Jahre sind tilgungsfrei.

Sachsen-Anhalt veröffentlicht Details zu seinem Hilfsprogramm erst am 26. März.

Schleswig-Holstein ist mit seinen Unterstützungsmaßnahmen eine Ausnahme unter allen Bundesländern. Als einziges Land beschränkt es seine Hilfsmaßnahmen auf einzelne Branchen. Auf der Seite der Landesregierung in Kiel heißt es, das Land wolle sein Hilfspaket nutzen, um den "Hotel-, Beherbergungs- und Gastronomiebereich zu unterstützen" und Förderlücken zu schließen, die das Bundesprogramm offenlasse.

Thüringen gewährt Soloselbständigen dagegen wie die meisten anderen Bundesländer auch branchenunabhängig eine einmalige Hilfszahlung von 5.000 Euro.

Weitere Details finden sich auf den über die Links zugänglichen Webseiten der einzelnen Bundesländer. Die hier genannten Beträge sind die in den jeweiligen Programmen ausgeschriebenen Hilfszahlungen für Selbständige ohne Mitarbeiter. Details der Programme können sich in den kommenden Tagen und Wochen nochmals ändern.

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RuID 29. Mär 2020 / Themenstart

Als wenn man allgemein an ein Unternehmen denkt, dann besteht das in der Regel aus mehr...

Anonymer Nutzer 28. Mär 2020 / Themenstart

Der Konzern in dem ich arbeite hat alle Projekte gestoppt damit kein Cashout zu Externen...

Labrador 27. Mär 2020 / Themenstart

Ich habe die Diskussion zu diesem Post gestern mit Faszination und Schrecken verfolgt...

derLaie 26. Mär 2020 / Themenstart

Nicht jeder macht sich wegen des Geldes selbstständig. Bei mir ging es vor allem darum...

theFiend 26. Mär 2020 / Themenstart

+1 :D

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