• IT-Karriere:
  • Services:

Coronakrise: Mehrwertsteuer macht Geforce RTX 3000 teurer

Die temporäre Mehrwertsteuersenkung in Deutschland gilt nicht mehr, daher steigen die Ampere-Grafikkarten ein bisschen im Preis.

Artikel veröffentlicht am ,
Geforce RTX 3070 als Founder's Edition
Geforce RTX 3070 als Founder's Edition (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Nvidia hat im eigenen Online-Shop die Preise für Geforce RTX 3000 für Desktop-PCs angepasst: Alle Modelle kosten nominell 20 oder 50 Euro mehr, was auf die wieder gestiegene Mehrwertsteuer zurückzuführen ist. In der zweiten Jahreshälfte 2020 lag diese wegen der Coronakrise bei 16 Prozent, seit dem 1. Januar 2021 aber wieder bei regulären 19 Prozent.

Stellenmarkt
  1. KACO new energy GmbH, Neckarsulm
  2. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Düsseldorf, Mülheim an der Ruhr, Dortmund, Duisburg

Praktisch ändert das aber nichts, denn alle Founder's Editions der Geforce RTX 3000 sind bei Nvidia selbst ohnehin nicht lieferbar. Im regulären Handel kosten die Ampere-basierten Grafikkarten drastisch mehr als vorgesehen, für die meisten Modelle ist ein Aufschlag um 100 oder gar mehrere Hundert Euro normal - sofern sie denn überhaupt verfügbar sind.

Bisher gibt es die Geforce RTX 3090, die Geforce RTX 3080, die Geforce RTX 3070 und die Geforce RTX 3060 Ti. Ende Februar 2021 plant Nvidia, die Geforce RTX 3060 einzuführen, hier gilt es abzuwarten, ob dieser Pixelbeschleuniger in größeren Stückzahlen erhältlich sein wird. Alle bisherigen Karten basieren auf dem GA102- oder dem GA104-Chip, die kommende Geforce RTX 3060 hingegen auf dem kleineren GA106.

Allerdings ist nicht nur Nvidia von Lieferproblemen betroffen, auch AMDs Radeon RX 6900 XT und Radeon RX 6800 (XT) sind schwer zu bekommen und wenn überhaupt, dann zu Preisen weit über der unverbindlichen Herstellerempfehlung. AMD und Nvidia leiden wie viele andere Unternehmen unter dem Problem der ans Limit geratenen Chipproduktion, welche längst auch die Autoindustrie und weitere Branchen betrifft.

Besser Verfügbar erst in Q2/2021

Einerseits sind Auftragsfertiger wie TSMC, Samsung Foundry, UMC, Globalfoundries, SMIC und DB Hitek für Monate voll ausgelastet - gerade bei modernen Nodes wie 7 nm und bei kleineren Wafern mit 200 statt 300 mm Durchmesser. Andererseits mangelt es an Material für die Produktion von Chips, etwa dem wichtigen ABF-Substrat (Ajinomoto Build-up Film), was die Herstellung zusätzlich verteuert und verzögert.

NVIDIA-Grafikkarten bei Alternate

AMD und Nvidia haben beide erklärt, dass die Verfügbarkeit von Grafikkarten erst in den nächsten Monaten besser werden soll. Seitens Microsoft hieß es, die Xbox Series X soll erst ab dem zweiten Quartal wieder besser lieferbar sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

quineloe 23. Jan 2021 / Themenstart

Wird daraus nicht irgendwo ein Zwang, die Verträge mit einem Hersteller unendlich...

quineloe 22. Jan 2021 / Themenstart

Nein, Nvidia behauptet dass man sie für 319¤ anbietet Eine Rechnung zu dem Betrag würde...

Prypjat 22. Jan 2021 / Themenstart

Ich habe das Wort "nicht" nicht gesehen. Das geht ja mal gar nicht. Entschuldige bitte...

yumiko 21. Jan 2021 / Themenstart

Ja, die 5700xt war direkt vor den neuen GraKas unter 300¤ teilweise zu haben (und da war...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Sony Playstation 5 - Fazit

Im Video zum Test der Playstation 5 zeigt Golem.de die Hardware und das Dashboard der Konsole von Sony.

Sony Playstation 5 - Fazit Video aufrufen
    •  /