• IT-Karriere:
  • Services:

Coronakrise: Ford will mit GE in 100 Tagen 50.000 Beatmungsgeräte bauen

In den USA sollen in einem Ford-Werk in drei Monaten 50.000 Beatmungsgeräte vom Band laufen. Das Design stammt von einem Mittelständler.

Artikel veröffentlicht am ,
Detail eines Beatmungsgeräts
Detail eines Beatmungsgeräts (Bild: Airon)

Um den hohen Bedarf an Beatmungsgeräten in den USA abzudecken, hat Ford umgerüstet. Ein Werk in Michigan soll zusammen mit General Electrics Healthcare in etwa 100 Tagen rund 50.000 Beatmungsgeräte für COVID-19-Patienten herstellen.

Stellenmarkt
  1. HDP Gesellschaft für ganzheitliche Datenverarbeitung mbH, Alzey
  2. über duerenhoff GmbH, Wien (Österreich)

Dabei wird ein von Airon entwickeltes Beatmungsgerät nachgebaut, das bereits von der Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) zertifiziert wurde. GE Healthcare hatte die Baupläne von Airon gekauft.

Ab dem 20. April 2020 soll die Serienfertigung beginnen, was einen umfangreichen Umbau im Werk voraussetzt. Nach den ersten drei Monaten will Ford eine Produktionskapazität von 30.000 Stück monatlich aufbauen. Der Plan sieht vor, bis Ende April 1.500 Geräte zu bauen, 12.00 bis Ende Mai und 50.000 bis zum Nationalfeiertag der USA am 4. Juli 2020. Die USA wollen innerhalb von 100 Tagen insgesamt 100.000 Beatmungsgeräte herstellen.

Beim geplanten Modell A-E von GE/Airon handelt es sich um ein pneumatisches Beatmungsgerät mit einfacher Bedienstruktur. Ford will mit 500 Mitarbeitern in drei Schichten rund um die Uhr produzieren. Airon selbst ist ein kleines Unternehmen, das nur drei Maschinen pro Tag bauen kann.

US-Präsident Trump hat im Rahmen des Defense Production Act aus den 1950er Jahren auch General Motors dazu verpflichtet, bei der Produktion von Beatmungsgeräten zu helfen. GM-Chefin Mary Barra hatte schon vorher angekündigt, leere Fabrikräume im Rahmen einer Art Mobilmachung umzuwidmen.

In Deutschland gibt es solche Pläne offenbar nicht. Der Chef des Medizintechnik-Herstellers Dräger sagte: "Es bringt nichts, brachliegende Kapazitäten in der Fertigung jetzt für Beatmungshilfen einzusetzen. Am Wochenende habe ich mit Daimler gesprochen, die möchten auch helfen. Aber so einfach ist es leider nicht. Wir können ja auch keine Autos bauen.". In den USA wird das offenbar anders gesehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. The Bradwell Conspiracy für 8,99€, Days of War: Definitive Edition für 8,30€, The King...
  2. Tom Clancy's Rainbow Six Siege für 7,99€, Assassin's Creed Odyssey für 17,99€, Far Cry 5 für...
  3. 7,99€

Denknach2345 02. Apr 2020 / Themenstart

Wenn man keine Ahnung vom Thema hat, sollte man den Mund halten. Dieses "USA Deutschland...

thinksimple 02. Apr 2020 / Themenstart

Und die Firmware. Hardware ist das eine....

Markus2007 02. Apr 2020 / Themenstart

Hallo, zusammen, ich suche oben genanntes halt für normale arbeiten im Büro wo auch mal...

Bouncy 02. Apr 2020 / Themenstart

...wenn der blonde Affe auf seine eigenen Dienste gehört hätte als im Januar klar war...

gadthrawn 02. Apr 2020 / Themenstart

Und genau das hilft bei Coronapatienten nichts, da die Sauerstoff brauchen, pumpen...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Tesla-Baustelle in Grünheide - Eindrücke (März 2020)

Golem.de hat im März 2020 die Baustelle der Tesla-Fabrik in Grünheide besucht und Drohnenaufnahmen vom aktuellen Stand des Großprojekts gedreht.

Tesla-Baustelle in Grünheide - Eindrücke (März 2020) Video aufrufen
DSGVO: Nicht weniger als Staatsversagen
DSGVO
Nicht weniger als Staatsversagen

Unterfinanziert und wirkungslos - so zeigen sich die europäischen Datenschutzbehörden nach zwei Jahren DSGVO gegenüber Konzernen wie Google und Facebook.
Eine Analyse von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. DSGVO Proton vergisst Git-Zugang auf Datenschutzwebseite
  2. DSGVO Iren sollen Facebook an EU-Datenschützer abgeben
  3. Datenschutz Rechtsanwaltskanzlei zählt 160.000 DSGVO-Verstöße

Ikea Trådfri im Test: Das preisgünstige Smart-Home-System
Ikea Trådfri im Test
Das preisgünstige Smart-Home-System

Ikea beweist, dass ein gutes Smart-Home-System nicht sündhaft teuer sein muss - und das Grundprinzip gefällt uns besser als bei Philips Hue.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Ikea Trådfri Fehlerhafte Firmware ändert Schaltverhalten der Lampen
  2. Fyrtur und Kadrilj Ikeas smarte Rollos lernen Homekit
  3. Trådfri Ikeas dimmbares Filament-Leuchtmittel kostet 10 Euro

Energieversorgung: Wasserstoff-Fabrik auf hoher See
Energieversorgung
Wasserstoff-Fabrik auf hoher See

Um überschüssigen Strom sinnvoll zu nutzen, sollen in der Nähe von Offshore-Windparks sogenannte Elektrolyseure installiert werden. Der dort produzierte Wasserstoff wird in bestehende Erdgaspipelines eingespeist.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. Industriestrategie EU plant Allianz für sauberen Wasserstoff
  2. Energie Dieses Blatt soll es wenden
  3. Energiewende Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

    •  /