• IT-Karriere:
  • Services:

Corona-Warn-App: Fehler in iOS 13.7 kann Risikobewertung verfälschen

Für iOS 13.7 hat Apple Verbesserungen der Bluetooth-Schnittstelle angekündigt. Doch genau hier liegt ein Fehler, der die Corona-Warn-App betrifft.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Corona-App sorgt immer mal wieder für Verwirrung.
Die Corona-App sorgt immer mal wieder für Verwirrung. (Bild: Pixabay - Montage: Martin Wolf/Golem.de)

Die Entwickler der Corona-Warn-App haben einen Fehler in der Bluetooth-Schnittstelle von iOS 13.7 entdeckt. In der am 1. September 2020 von Apple veröffentlichten iOS-Version könne es bei einer geringen Zahl von Nutzern "zu irreführenden Risiko-Berechnungen kommen", teilten die Entwickler am Donnerstag in einem Blogbeitrag mit. In der App werde einigen Nutzern unter Umständen ein höheres Risiko angezeigt, als bei einer Begegnung mit einem Infizierten tatsächlich bestanden habe.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Dresden, Berlin, Frankfurt am Main
  2. VIVAVIS AG, Koblenz

Die Ergebnisse der Tests seien zur weiteren Fehleranalyse an Apple übermittelt worden. Aktuell werde "unter Hochdruck gemeinsam mit Apple an einer Lösung gearbeitet". Alle Nutzer von Android-Geräten sowie Apple-Geräten mit einer iOS-Version bis einschließlich 13.6.1 sind dem Beitrag zufolge von diesem Fehler nicht betroffen.

App löscht alte Risikobegegnungen

Die App-Entwickler Deutsche Telekom und SAP hatten erst in der vergangenen Woche mit einem Update Fehler in der App behoben. Dazu gehörte die Anzeige von Risikobegegnungen. In früheren Versionen wurden Risikobegegnungen dauerhaft angezeigt, obwohl diese eigentlich nach 14 Tagen wieder zurückgesetzt werden sollten.

Anlässlich des Updates hatten die Entwickler noch empfohlen, dass iPhone-Nutzer die neue iOS-Version 13.7 installieren sollten. Apple habe in den vergangenen Wochen die Bluetooth-Schnittstelle erheblich verbessert, hieß es zur Begründung.

Zum Testen der App nutzt die Telekom unter anderem ein eigenes Testcenter in Dresden. Mit automatisierten Tests könnten in möglichst kurzer Zeit viele Punkte gecheckt werden.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts ist die App seit Mitte Juni 2020 etwa 18 Millionen Mal heruntergeladen worden (PDF). Die Corona-Warn-App verbindet sich in der Regel einmal täglich mit den Backend-Servern, um die Schlüssel von Neuinfizierten herunterzuladen. Durch den Abgleich mit zuvor ausgetauschten IDs anderer Nutzer kann die App feststellen, ob es in den vergangenen 14 Tagen Kontakt mit Infizierten gegeben hat. Je nach Dauer und Abstand des Kontaktes zu Infizierten gibt die App eine Risikobewertung ab. Die App soll den Behörden dabei helfen, Infektionsketten zu unterbrechen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 499,99€ (Release 10.11.)
  2. 299,99€ (Release 10.11.)
  3. 290,99€ (Release 10.11.)
  4. 299,99€ (Release 10.11.)

Netspy 12. Sep 2020 / Themenstart

Also ich habe in die App und die Schnittstelle zumindest mehr Vertrauen als in deine...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


    •  /