• IT-Karriere:
  • Services:

Corona-Warn-App: Abstürze und falsche Hinweise nach Update

Eigentlich sollten Updates Fehler in Programmen beheben. Doch bei der Corona-Warn-App sind mit der Version 1.2.0 neue Bugs hinzugekommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Verwirrender Risikostatus in der Corona-Warn-App
Verwirrender Risikostatus in der Corona-Warn-App (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Nach einem Update der Corona-Warn-App melden Nutzer von iPhones vermehrt Abstürze des Programms. Einem Bugreport auf Github zufolge sind davon verschiedene iPhone-Modelle mit der iOS-Version 13.6 betroffen. Der Fehler soll demzufolge nach dem Update der Corona-App auf die Version 1.2.0 auftreten. Zudem irritiert eine falsche Angabe zum Infektionsrisiko. Der App zufolge sollen auch bei einem niedrigen Infektionsrisiko "Begegnungen mit Familienmitgliedern und Mitbewohnern" vermieden werden.

Stellenmarkt
  1. Dusyma Kindergartenbedarf GmbH, Schorndorf bei Stuttgart
  2. Securiton GmbH IPS Intelligent Video Analytics, München

Ein Sprecher des App-Herstellers SAP sagte dem Handelsblatt, dass von der falschen Angabe nur die Android-Version der App betroffen sei. Bei dem Update sei ein Fehler unterlaufen. Noch im Laufe des Tages solle ein neues Update bereitgestellt werden

Die Abstürze bei iPhones betreffen nicht alle Geräte. Innerhalb der Golem.de-Redaktion trat der Fehler nur auf einem von vier getesteten iPhones auf. Die Entwickler kündigten auf Github einen schnellen Hotfix des Fehlers an. Die genaue Ursache des Bugs ist unklar. Ein inzwischen bereitgestellter Hotfix soll Abstürze in bestimmten Fällen bereits verhindern.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) ist die Corona-Warn-App bis Anfang August 16,6 Millionen Mal heruntergeladen worden. Der Mitteilung zum Release der Version 1.2.0 zufolge verfügt die App nun auch über Sprachversionen für Rumänisch, Polnisch und Bulgarisch.

Die Corona-Warn-App wartet acht Wochen nach dem Start noch mit weiteren Bugs auf. So kann es vorkommen, dass Risikobegegnungen länger als 14 Tage angezeigt werden, obwohl sie nach diesem Zeitraum nicht mehr berücksichtigt werden sollten. Der Fehler soll nach Angaben der Entwickler erst beim nächsten größeren Update der App (Version 1.3.0) behoben werden.

Nachtrag vom 12. August 2020, 17:04 Uhr

Nach Angaben der Deutschen Telekom stürzten die iPhone-Apps ab, wenn während des Updates die Hintergrundaktualisierung ausgeschaltet war. In Apples App-Store sei inzwischen die Version 1.2.1 erschienen, um das Problem zu beheben. Wann die falschen Angaben bei den Android-Geräten korrigiert werden, ist hingegen noch offen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 499,99€/299,99€ (Release 10.11.)
  2. 484,99€/290,99€ (Release 10.11.)
  3. 499,99€/299,99€ (Release 10.11.)
  4. (u. a. Apacer DIMM 16 GB DDR4-3200 Kit für 57,90€, JBL Tuner XL Radio für 129,90€, Deepcool...

Folgen Sie uns
       


Todesfall: Citrix-Sicherheitslücke ermöglichte Angriff auf Krankenhaus
Todesfall
Citrix-Sicherheitslücke ermöglichte Angriff auf Krankenhaus

Ein Ransomware-Angriff auf die Uniklinik Düsseldorf, der zu einem Todesfall führte, erfolgte über die "Shitrix" genannte Lücke in Citrix-Geräten

  1. Datenleck Citrix informiert Betroffene über einen Hack vor einem Jahr
  2. Shitrix Das Citrix-Desaster
  3. Perl-Injection Citrix-Geräte mit schwerer Sicherheitslücke und ohne Update

Freebuds Pro im Test: Huaweis bester ANC-Hörstöpsel schlägt die Airpods Pro nicht
Freebuds Pro im Test
Huaweis bester ANC-Hörstöpsel schlägt die Airpods Pro nicht

Die Freebuds Pro haben viele Besonderheiten der Airpods Pro übernommen und sind teilweise sogar besser. Trotzdem bleiben die Apple-Stöpsel etwas Besonderes.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Galaxy Buds Live im Test So hat Samsung gegen Apples Airpods Pro keine Chance
  2. Freebuds Pro Huawei bringt eine Fast-Kopie der Airpods Pro
  3. Airpods Studio Patentanträge bestätigen Apples Arbeit an ANC-Kopfhörer

Burnout im IT-Job: Mit den Haien schwimmen
Burnout im IT-Job
Mit den Haien schwimmen

Unter Druck bricht ein Webentwickler zusammen - zerrieben von zu eng getakteten Projekten. Obwohl die IT-Branche psychische Belastungen als Problem erkannt hat, lässt sie Beschäftigte oft allein.
Eine Reportage von Miriam Binner


      •  /