Corona-Virus: Wer die Kosten bei Absage des Mobile World Congress trägt

Der Veranstalter des Mobile World Congress in Barcelona streitet mit der Regierung über das Ausrufen des Gesundheitsnotstandes. Inzwischen haben Telekom, Vodafone, Cisco und HMD Global ihren Auftritt abgesagt. But the show must go on.

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Einer der Räume im Pressezenrum des MWC
Einer der Räume im Pressezenrum des MWC (Bild: MWC)

Der Veranstalter des Mobile World Congress (MWC) will, dass die spanische Regierung wegen des Coronavirus den Gesundheitsnotstand ausruft. Das erfuhr das Online-Magazin Wired aus Quellen in Nähe der Branchenorganisation GSMA. In dem Fall würde die Versicherung die Kosten für den Absage tragen. Immer mehr große Aussteller sagten am Dienstag und Mittwoch ihren Messeauftritt ab, darunter die Deutsche Telekom, Vodafone, Nokia, Cisco, BT und HMD Global, der Hersteller der Smartphones der Marke Nokia.

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Samsung, Huawei, Oppo, Xiaomi und Motorola wollen bisher weiterhin in Barcelona auftreten. Sollte der Gesundheitsnotstand nicht verhängt werden, könnte die GSMA gezwungen sein, den Kongress dennoch durchzuführen, um die Kosten nicht tragen zu müssen. Über 100.000 Menschen aus 200 Ländern wollen nach Barcelona reisen, um an der jährlichen Branchenmesse teilzunehmen.

Wie La Vanguardia, eine katalanische Tageszeitung mit Sitz in Barcelona berichtet, trifft sich zur Stunde die GSMA in Barcelona, um die Situation zu analysieren. Bisher war das Treffen erst für den Freitag geplant. Beschlossen wurde, den Kongress trotz aller Schwierigkeiten nicht abzusagen und die endgültige Entscheidung am Freitag zu kommunizieren.

Wie El Pais, die größte Tageszeitung Spaniens, berichtet, schafft der MWC in Barcelona rund 14.000 Zeitarbeitsplätze und die Stadt verdiente zuletzt 492 Millionen Euro mit dem Event.

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norinofu 12. Feb 2020

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Anonymer Nutzer 12. Feb 2020

Da verstehe ich ja noch die Absagen. Es gibt noch viel Ungewissheit, wobei diese ganze...



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