Corona: Telekom und SAP sollen europaweite Warn-Plattform bauen

Bisher sind die Corona-Warn-Apps der verschiedenen europäischen Länder nicht miteinander kompatibel - die Telekom und SAP sollen das ändern.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Die deutsche Corona-Warn-App
Die deutsche Corona-Warn-App (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Deutsche Telekom und SAP sollen für die EU-Kommission eine Warn-Plattform bauen, die Corona-Apps verschiedener Staaten miteinander vernetzt. Man könne bestätigen, dass der Auftrag der EU-Kommission "kurz vor Abschluss" stehe, sagte ein Telekom-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

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Kommissionssprecher Johannes Bahrke erklärt: "Die Verträge sind unterzeichnet, die Unternehmen werden das Gateway nun gemeinsam aufbauen", wie die Wirtschaftswoche berichtet. Der Auftrag wird im Rahmen bestehender Verträge vergeben, eine neue Ausschreibung ist nicht notwendig.

Die Plattform soll es ermöglichen, dass die Corona-Warn-Apps verschiedener Staaten miteinander kommunizieren, so dass die Warnungen auch über Grenzen hinweg oder im Ausland funktionieren. Bislang ist das noch nicht möglich. Zwar werden die Bluetooth-Codes anderer Warn-Apps aufgezeichnet, für einen Austausch der Warnungen fehlt aber bisher eine Schnittstelle zwischen den verschiedenen Servern.

Kooperation zwischen Staaten mit dezentralen Warn-Apps

Die Kooperation werde dem Bericht zufolge zunächst Staaten betreffen, die ähnliche dezentrale Lösungen einsetzen wie Deutschland. Dazu gehören unter anderem die Niederlande, Österreich oder auch Dänemark.

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Telekom und SAP haben gemeinsam die deutsche Corona-Warn-App entwickelt und ebenso am Konzept der vernetzten Anwendungen mitgearbeitet. Die App wurde mittlerweile 16 Millionen Mal installiert. Ob es allerdings auch so viele tatsächliche Nutzer gibt, ist fraglich: Es dürfte auch zahlreiche Installationen auf mehreren Geräten derselben Nutzer geben.

Zuletzt gab es einige Probleme mit der Corona-Warn-App, weswegen die Anwendung teilweise nicht ordnungsgemäß funktioniert hatte - diese sollen aber mittlerweile behoben sein.

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