Corona-Pandemie: Microsoft zeigt Mehrbelastung und Burnout in Teams-Studie

Anhand von Nutzungsdaten von Teams und Nutzer-Befragungen zeigt Microsoft eine veränderte Arbeitswelt. Menschen in Deutschland sind weniger stark betroffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Arbeit von zu Hause aus belastet viele Angestellte.
Die Arbeit von zu Hause aus belastet viele Angestellte. (Bild: OLI SCARFF/AFP via Getty Images)

Mit den Beschränkungen im Zuge der Covid-19-Pandemie wechselten viele Firmen und Unternehmen zu einer verstärkten oder ausschließlichen Arbeit von zu Hause aus. Wie eine Auswertung von Microsoft auf Grundlage von Teams-Nutzungsdaten und Befragungen nun zeigt, hat das mehrheitlich negative Konsequenzen für die Angestellten. Angestellte in Deutschland kommen im internationalen Vergleich mit der aktuellen Situation noch ganz gut zurecht.

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Der Softwareanbieter schreibt, dass das Gefühl eines Burnouts und dessen Symptome im Zuge der Pandemie deutlich zugenommen habe, wovon rund 30 Prozent der Befragten berichten. Darüber hinaus habe sich auch die für Lohnarbeit investierte Zeit pro Tag vergrößert. Hier gibt es je nach betrachtetem Land jedoch deutlich Unterschiede.

Längere Arbeitszeiten und fehlende Trennung

In Deutschland arbeiten Angestellte demnach inzwischen fast 50 Minuten länger pro Tag in Microsoft Teams im Vergleich zu dem Niveau vor der Pandemie. Die damit verbundene Mehrarbeit und auch die Auswirkungen der Pandemie führten der Studie zufolge jedoch nur bei rund 10 Prozent der Beteiligten zu einem Burnout-Gefühl. Im Vergleich mit anderen Staaten ist dies der mit Abstand geringste Wert.

Wichtigster Grund für den negativen Einfluss auf das Wohlbefinden ist laut der Auswertung die fehlende Trennung zwischen Arbeit und dem restlichen Leben. Deutlich angestiegen ist zudem die Anzahl von Chats und Nachrichten außerhalb der üblichen Arbeitszeiten, vor allem in den Abendstunden.

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Die aktuell vorgelegte Auswertung des Unternehmens ist Teil seiner Arbeit an dem sogenannten Work Trend Index. Damit will Microsoft untersuchen, wie die veränderten Arbeitsbedingungen während der Pandemie das Wohlbefinden von Angestellten verändert. Dafür werden die Daten von 6000 Angestellten in der Informationstechnologie sowie von sogenannte Firstline-Workers in der Pflegebranche aus acht Staaten untersucht.

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Hallonator 23. Sep 2020

Naja, ich würde denken PC Sperren ist die Regel statt ausloggen.

mke2fs 23. Sep 2020

Mal davon abgesehen das vermutlich logische Probleme in der Studie sind, wie: - da alles...

mke2fs 23. Sep 2020

Kann ich zustimmen, bis auf die VPN-Fummelei, eigentlich ist es doch jeden Tag der...

TC 23. Sep 2020

kT

Mjoellnir 23. Sep 2020

Sie ist durchaus in gewisser Weise ein Indikator. Ich bezweifle dass eine Pflegekraft...



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