Corona: Mobile World Congress könnte abgesagt werden

Am Freitag entscheidet der Veranstalter GSMA, ob die Branchenmesse Mobile World Congress wegen des Corona-Ausbruchs abgesagt wird. Immer mehr Aussteller ziehen sich zurück und die Quarantänemaßnahmen für Einreisende aus China sind aufwendig.

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Der Kongress im Jahr 2019
Der Kongress im Jahr 2019 (Bild: GSMA)

Der Verband der Mobilfunkindustrie GSMA wird am Freitag entscheiden, ob der Mobile World Congress (MWC) in Barcelona abgesagt wird. Das berichtet VIA Empresa unter Berufung auf informierte Kreise. Bisher wurden die Vorsichtsmaßnahmen wegen des Coronavirus-Ausbruchs verschärft. Mehr als zehn Unternehmen haben bereits angekündigt, nicht teilzunehmen, darunter Ericsson, Amazon, Sony, LG, Nvidia, NTT Docomo, Gigaset, Intel und Vivo.

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Die GSMA, die den MWC hauptsächlich organisiert, wird ihre Hauptversammlung am Freitag in Barcelona abhalten, um zu analysieren und zu entscheiden, ob die weltgrößte Mobilfunkmesse stattfinden kann. Die Nachrichtenagentur EFE berichtete, der Stadtrat von Barcelona habe erneut erklärt, dass es keine Absagen oder Verzögerungen des Kongresses geben werde.

Zuletzt wurden die Vorsichtsmaßnahmen durch die GSMA erhöht: Personen aus Hubei (China) haben keinen Zugang zu der Veranstaltung und von allen Teilnehmern wird die Körpertemperatur gemessen. Außerdem benötigt jeder Besucher aus China einen Nachweis, dass er 14 Tage vor der Veranstaltung nicht in China war. Diese aufwendigen Quarantänemaßnahmen für ihre Beschäftigten können sich nur die großen Konzerne leisten, was die Zahl der Messeteilnehmer stark reduzieren dürfte.

Die Messe soll vom 24. bis 27. Februar stattfinden. Die Medienvertreter und viele andere reisen schon am Wochenende davor an. Im vergangenen Jahr hatte die Fachmesse mehr als 100.000 Besucher und über 2.400 Aussteller. Dieses Jahr haben sich über 2.800 Aussteller angemeldet.

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