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Corona: Microsoft beobachtet neue Arbeitszeiten im Homeoffice

Mit der Coronapandemie und dem zunehmenden Homeoffice haben sich die Arbeitszeiten bei Microsoft zum Abend hin verschoben.
/ Tobias Költzsch
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Arbeit von zu Hause aus gestaltet jeder individuell - wenn es geht auch zeitlich. (Bild: Pixabay)
Arbeit von zu Hause aus gestaltet jeder individuell - wenn es geht auch zeitlich. Bild: Pixabay / Pixabay-Lizenz

Microsoft hat in einem langen Blogbeitrag(öffnet im neuen Fenster) über die Veränderung der Arbeitszeiten seiner Mitarbeiter berichtet. Durch das während der Coronapandemie weiter verbreitete Homeoffice haben sich bei einigen Angestellten Teile der Arbeitszeit auf den Abend verlagert.

Anhand von Daten zur Tastaturnutzung konnte Microsoft beobachten, dass einige Angestellten um 21 Uhr noch einmal arbeiten. Vor der Coronapandemie gab es diesen Ausschlag kaum, seit der Verstärkung der Telearbeit hat der Anteil der Mitarbeiter mit diesem Arbeitsmuster hingegen zugenommen.

Microsoft bezeichnet den Anstieg als "dritten Peak". Normalerweise gibt es während eines Arbeitstages nur zwei Peaks – einen am Vormittag und einen am Nachmittag. Dazwischen liegt ein kleiner Einbruch, der durch die Mittagspause verursacht wird. Diesen gibt es auch bei den Mitarbeitern mit drei Peaks.

Bei manchen Mitarbeitern verschiebt sich die Nachmittagsarbeit auf den Abend

Bei vielen ist der zweite Peak am Nachmittag allerdings weniger stark ausgeprägt als bei Kollegen mit traditioneller Struktur des Arbeitsalltags. Microsoft zufolge kann dies dadurch erklärt werden, dass manche die Arbeit am Nachmittag stellenweise pausieren, um sie schließlich am Abend nachzuholen. Das kann verschiedene Gründe haben, etwa Kinderbetreuung.

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Microsoft erklärt in seinem Beitrag die Vorteile aber auch die Nachteile dieses dritten Arbeitspeaks. Manche Mitarbeiter schätzten es, dass sie nachmittags etwas weniger arbeiten und dies am Abend nachholen könnten. Allerdings müssten vor allem die Teamleiter aufpassen, dass sich nicht die Mentalität einstelle, dass Mitarbeiter rund um die Uhr verfügbar sein müssten.

Dem müsse mit klaren Regeln vorgebeugt werden, schreibt Microsoft in dem Beitrag. Es dürfe nicht passieren, dass die Arbeit die freie Zeit am Abend verdränge, wenn Mitarbeiter dann gar nicht arbeiten wollten. Denkbar ist, dass Microsoft nicht das einzige Unternehmen ist, das eine derartige Arbeitsverschiebung während der Coronapandemie erfährt.

Weitere Informationen gibt es hier in unserem Karriere-Ratgeber zum Thema Homeoffice


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