Coronakrise: Ford will Beatmungsgeräte und Masken bauen

Ford hat angekündigt(öffnet im neuen Fenster) , mit 3M und General Electric zusammenzuarbeiten, um Beatmungsgeräte und Masken herzustellen, die derzeit knapp sind. Auch Tesla und General Motors unterstützen die Medizingerätehersteller in ihrem Bemühen, die Produktion von Geräten und Material hochzufahren. Die Automobilwerke stehen aufgrund der Pandemie sowieso still.
Besonders der Bedarf an Schutzausrüstung für medizinisches Personal steigt. Ford plant die Montage von mehr als 100.000 Gesichtsschutzschilden pro Woche und die Nutzung der hauseigenen 3D-Druckmöglichkeiten zur Herstellung von Komponenten für die persönliche Schutzausrüstung.
Ford will auch in anderen Bereichen helfen: 3M stellt zum Beispiel sogenannte Gebläse-unterstützte Atemschutzgeräte ( PAPR-Masken(öffnet im neuen Fenster) ) her, bei denen der Autobauer zur Erhöhung der Gesamtproduktion beitragen will.
Beide Unternehmen arbeiten zudem an einem neuen Design für die PAPR-Masken, um Standardteile verwenden zu können. Ford zufolge könnten sich so die Lüfter für die ventilierten Sitze des Pick-ups F150 nutzen lassen, genauso wie HEPA-Luftfilter und Akkus für Elektrowerkzeuge.
General Electrics arbeitet mit Ford an einer vereinfachten Version seiner Beatmungsgeräte, die auch in einem Ford-Werk gebaut werden könnten.



