Corona-Krise: E-Scooter Verleiher Lime geht das Geld aus

Das US-Unternehmen Lime prüft weitere Entlassungen, immer mehr E-Scooter sind ungenutzt.

Artikel veröffentlicht am ,
E-Scooter in den USA
E-Scooter in den USA (Bild: Lime)

Scooter-Service-Anbieter Lime erwägt einen weiteren Personalabbau, da die Nutzung wegen der Coronavirus-Pandemie massiv zurückgeht. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine unternehmensnahe Quelle. Geplant sei, vor allem am Hauptsitz in San Francisco zwischen 50 und 70 Beschäftigte zu entlassen. Es sei aber noch keine Entscheidung getroffen worden und die Diskussionen dauerten noch an, sagte die Quelle Bloomberg.

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Im Januar verfügte Lime über Finanzreserven in Höhe von rund 50 Millionen US-Dollar bei monatlichen Ausgaben von etwa 22,5 Millionen US-Dollar.

Ein Sprecher von Lime lehnte einen Kommentar ab. Brad Bao, Chief Executive Officer, erklärte in einem Firmenblog, dass das Unternehmen seine Dienste in einer Reihe von Märkten in Europa, den USA, Israel, Brasilien und Sydney einstellen wird. Lime überwache auch Märkte wie Neuseeland und Südkorea und er nannte den Ausbruch "eine beispiellose Herausforderung" für die Städte und Gemeinden.

Die Auswirkungen globaler Selbstisolierungsmaßnahmen und staatlicher Reiseverbote haben Limes Umsätze auf der ganzen Welt dezimiert. So verzeichnete das Unternehmen am 14. März nach internen Unterlagen, die Bloomberg vorliegen, weltweit rund 147.000 Rollerfahrten. Als Städte in Europa mit Social Distancing begannen, sank die Nutzung drei Tage später um fast zwei Drittel auf etwa 52.000. In dieser Zeit fiel die Nutzung auf dem größten Einzelmarkt Paris um 98 Prozent auf etwas mehr als 300 Fahrten. Damit sank der weltweite Bruttoumsatz für Rollerfahrten in diesen drei Tagen auf nur 192.593 US-Dollar, ein Rückgang um 69 Prozent im Vergleich zu 617.383 US-Dollar. Lime hatte danach in Europa, Israel und Kanada sowie in zahlreichen US-Bundesstaaten den Betrieb eingestellt.

Lime hatte im Januar seine Belegschaft schon einmal reduziert.

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cyborg 24. Mär 2020

Irgendwie geht die Rechnung auch ohne Corona nicht auf... Wenn ich bei 22,5 Millionen...

Peter V. 24. Mär 2020

Was ist die Alternative? Eine kleine Coronaparty in den ÖPNV?

Peter V. 24. Mär 2020

Das Konzept hat doch funktioniert, Corona bereinigt den Markt, es ändert sich also kaum...

dermamuschka 24. Mär 2020

So ein mist. Das geld das "versenkt" wurde, ist ja wohl kaum das geld, welches...

baque 23. Mär 2020

Die ja offensichtlich nicht mal ausreicht um das Straßennetz instand zu halten. Dazu...


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