Corona: Hunderte Mitarbeiter kritisieren Impfpflicht bei Google

Die Impfpflicht ist ein umstrittenes Thema. Bei Google haben einige Hundert Angestellte ein Manifest unterschrieben.

Artikel veröffentlicht am ,
Google setzt für die Rückkehr an den Arbeitsplatz eine Impfung voraus.
Google setzt für die Rückkehr an den Arbeitsplatz eine Impfung voraus. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Wie CNBC berichtet, stößt die Impfpflicht für Google-Mitarbeiter auf Kritik innerhalb der Belegschaft. Dem Bericht zufolge haben einige Hundert Beschäftigte ein Manifest unterzeichnet, welches gegen die Entscheidung Stimmung macht.

Stellenmarkt
  1. Juristischer Berater (m/w/d) IT
    VBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder, Karlsruhe
  2. Netzplaner (m/w/d) Festnetz / Access/IP
    Bayerisches Landeskriminalamt, Königsbrunn
Detailsuche

Das Unternehmen hat es schon vor Monaten zur Pflicht gemacht, dass Mitarbeiter, die im Büro arbeiten wollen, vollständig geimpft sein müssen. Kurz darauf forderte Google zudem dazu auf, den Impfstatus und die beabsichtigen Bürozeiten im internen Firmennetz zu hinterlegen. Gründe für die Verweigerung der Impfung fragt Google ebenfalls ab, beispielsweise ob dies medizinische oder religiöse Hintergründe habe.

Zusätzlich wurden alle US-Mitarbeiter, die direkt oder indirekt an Projekten für die Regierung arbeiten, gemäß den Gesetzen angewiesen, sich impfen zu lassen - unabhängig davon, ob sie ihren Aufgaben im Büro oder im Homeoffice nachgehen.

600 von 150.000

Inzwischen haben rund 600 Mitarbeiter eine Erklärung unterzeichnet, die einen Verzicht auf die Impfpflicht und einen rücksichtsvolleren Umgang mit ungeimpften Angestellten fordert, die sich bewusst gegen den Schutz vor Covid-19 entschieden haben.

Golem Akademie
  1. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    13.–17. Dezember 2021, virtuell
  2. Cloud Computing mit Amazon Web Services (AWS): virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Das Manifest spricht von Diskriminierung der ungeimpften Personen, die durch die Sperre von der Rückkehr an den Arbeitsplatz ihrer Ansicht nach in Erklärungsnot gerieten und ihre private Entscheidung, bei Kontakt mit dem Erreger einen schweren Verlauf in Kauf zu nehmen, offenlegen müssten. Das verstößt nach Meinung der Autoren des Schreibens gegen die Grundsätze der Inklusion.

Ein Google-Sprecher erklärte gegenüber CNBC, dass man plane, die ausgearbeiteten Richtlinien beizubehalten, und weiterhin hinter den Schutzmaßnahmen vor den Auswirkungen der Pandemie stehe. Für das Unternehmen arbeiten weltweit rund 150.000 Menschen. Die Unterzeichner der Erklärung machen demnach 0,4 Prozent aller Betroffenen aus.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


terraformer 26. Nov 2021 / Themenstart

Zumindest die Situation in den Krankenhäusern wären etwas entspannter, wären alle in D...

terraformer 26. Nov 2021 / Themenstart

Die wenigstens werden Angst vor Spritzen haben, sondern eine irrationale Angst vor...

sigii 25. Nov 2021 / Themenstart

Es ist halt deutlich einfacher: Wenn impfen fundamental wichtig ist fuer die Pandemie...

PrinzessinArabella 25. Nov 2021 / Themenstart

Den 600 impfskeptiker, oder Gefährder würde ich nicht in meinem Unternehmen...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
MS Satoshi
Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs

Kryptogeld-Enthusiasten kauften ein Kreuzfahrtschiff und wollten es zum schwimmenden Freiheitsparadies machen. Allerdings scheiterten sie an jeder einzelnen Stelle.
Von Elke Wittich

MS Satoshi: Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs
Artikel
  1. Gigafactory Berlin: Tesla verzichtet für Akkufertigung auf staatliche Förderung
    Gigafactory Berlin
    Tesla verzichtet für Akkufertigung auf staatliche Förderung

    Tesla verzichtet für die geplante Akkufertigung in Grünheide bei Berlin auf eine mögliche staatliche Förderung in Milliardenhöhe.

  2. Microsoft: Xbox-Spieler in Halo Infinite von Crossplay genervt
    Microsoft
    Xbox-Spieler in Halo Infinite von Crossplay genervt

    Im Multiplayer von Halo Infinite gibt es offenbar immer mehr Cheater. Nun fordern Xbox-Spieler eine Option, um gemeinsame Partien mit PCs zu vermeiden.

  3. 50 Prozent bei IT-Weiterbildung sparen
     
    50 Prozent bei IT-Weiterbildung sparen

    Die Black Week 2021 in der Golem Karrierewelt läuft weiter: 50 Prozent bei zahlreichen Live-Workshops, Coachings und E-Learnings sparen - noch bis Montag!
    Sponsored Post von Golem Akademie

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Heute ist Black Friday • Corsair MP600 Pro XT 1TB 167,96€ • Apple Watch Series 6 ab 379€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops (u. a. Lenovo Ideapad 5 Pro 16" 829€) • MS Surface Pro7+ 888€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /