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Corona: Google und Microsoft starten Weiterbildungsprogramme

Infolge der Coronakrise haben zahlreiche Menschen ihre Arbeit verloren - Google und Microsoft starten nun Programme, die für bessere Einstellungschancen sorgen sollen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Google und Microsoft starten ein digitales Weiterbildungsprogramm.
Google und Microsoft starten ein digitales Weiterbildungsprogramm. (Bild: Pixabay/CC0 1.0)

Die Tech-Konzerne Microsoft und Google wollen mit zwei großangelegten Qualifikationsprogrammen Menschen helfen, deren Jobs durch die Folgen der Lungenkrankheit Covid-19 gestrichen wurden oder akut bedroht sind. Microsoft startete am 30. Juni 2020 eine Qualifizierungsinitiative für 25 Millionen Arbeitssuchende weltweit. Google legte am 1. Juli 2020 ein Programm auf, das sich an rund zehn Millionen Menschen und Unternehmen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika richtet.

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Sie sollen bis Ende 2021 darin unterstützt werden, mit digitalen Tools und Arbeitsabläufen die Folgen der Pandemie schneller zu überwinden. Als Nebeneffekt könnte durch die Initiativen auch der Fachkräftemangel gelindert werden.

Microsoft greift bei seinem Programm auf die Plattformen LinkedIn, Github und Microsoft Learn zurück. Über sie sollen die digitalen Kompetenzen vermittelt werden, die auch in der Coronakrise besonders gefragt sind.

Online neue Fertigkeiten erlernen

"Covid-19 hat eine Gesundheits- wie auch eine Wirtschaftskrise ausgelöst, und während sich die Welt langsam erholt, müssen wir sicherstellen, dass niemand zurückbleibt", sagte Microsoft-Vorstandschef Satya Nadella am 30. Juni 2020 bei einer online übertragenen Veranstaltung. "Heute bringen wir Ressourcen von Microsoft, LinkedIn und Github zusammen, um die Art, wie Menschen neue Fähigkeiten erlernen und anwenden, neu zu denken."

Google-Europa-Chef Matt Brittin sagt, sein Unternehmen werde für 100.000 Leute Kurse finanzieren, die in einer Zertifizierung als "Google Professional" münden. Die Zertifizierung könne den Teilnehmern helfen, Arbeit im digitalen Bereich zu finden. "Die Hälfte dieser Plätze ist für Menschen aus benachteiligten Gruppen reserviert, die andernfalls großen Herausforderungen gegenüberstehen würden - beispielsweise aufgrund von Sprachbarrieren, Fürsorgepflichten oder finanziellen Schwierigkeiten."

Microsoft will für sein Programm auch Daten aus der LinkedIn-Plattform analysieren, um die am stärksten nachgefragten Jobprofile und die dafür notwendigen Qualifikationen zu identifizieren. Jobsuchende oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen sollen dann einen freien Zugang zu Lernprogrammen erhalten, mit denen sich die Betroffenen die Fähigkeiten aneignen können, die für diese besonders stark nachgefragten Jobprofile erforderlich sind. Offizielle Zertifikate würden vergünstigt abgegeben, Tools zur Unterstützung bei der Arbeitssuche im Anschluss an die Qualifizierung sollen kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Sämtliche Angebote sind nach Microsoft-Angaben in den vier Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch verfügbar. In Deutschland will der Konzern außerdem seine Initiative "IT-Fitness" erweitern. Damit möglichst viele Menschen ihre Stärken in den Arbeitsmarkt der Zukunft einbringen könnten, richte es sich nicht allein an Arbeitssuchende, sondern an alle, die sich für die Arbeitswelt von morgen qualifizieren wollten.

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