• IT-Karriere:
  • Services:

Coronavirus: Deutsche Netzbetreiber brauchen nun ständigen Austausch

Trotz aller Konkurrenz müssen die Netzbetreiber nun zusammenarbeiten - denn in der Krise wollen die Menschen wieder mehr Sprachtelefonie.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Netz hält bisher.
Das Netz hält bisher. (Bild: Vodafone Deutschland)

Die Netzbetreiber in Deutschland befinden sich untereinander in engem Austausch. Das erklärte Michael Horn, Head of Service Quality Management im Netzbereich von Telefónica Deutschland, am 18. März 2020. "Zudem sehen wir bei der mobilen Datennutzung aktuell noch keinen nennenswerten Anstieg. Wir beobachten die Verkehrsentwicklungen kontinuierlich, so dass wir im Bedarfsfall entsprechende Maßnahmen ableiten können - beispielsweise wenn die Mobilität im Land weiter eingeschränkt wird und der Bedarf nach mobiler Datennutzung weiter steigt."

Stellenmarkt
  1. Klinikum Esslingen GmbH, Esslingen
  2. Lidl Digital, Berlin

An den Netzdaten erkenne man klar einen Homeoffice-Effekt bei den Kunden: Man beobachte in diesen Tagen eine Verlagerung und eine Zunahme der Datennutzung im Festnetz- und DSL-Bereich, insbesondere während der Arbeitszeit von 8 bis 17 Uhr. Die Nutzungssituation lasse sich mit einem Tag am Wochenende vergleichen.

Im Bereich der Telefonie sehe man aktuell die größten Anstiege, sowohl im Mobilfunk- als auch im Festnetzbereich. Zahlreiche Kunden würden derzeit mit Voice-over-Wi-Fi telefonieren.

"Unser O2-Netz läuft weiterhin sehr zuverlässig und stabil. Zum jetzigen Zeitpunkt sind unsere Kapazitäten sehr ausreichend dimensioniert und wir haben jede Menge Reserven", betonte Horn.

Auch bei Vodafone verstetigte sich am Dienstag der Trend zu mehr Homeoffice. Im Festnetz stieg die Datennutzung um 15 bis 20 Prozent, im Mobilfunk nahm sie weiter ab. Hier stieg die Sprachnutzung um 35 Prozent.

Die Deutsche Telekom verzeichnet insbesondere im Festnetz eine deutliche Zunahme des Datenverkehrs und der Menge und Dauer an Telefonaten. "Diese sind aber für das Netz nicht kritisch. Damit dies so bleibt, beobachtet die Telekom laufend die Lage", erklärte das Unternehmen am 18. März 2020.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

johnripper 19. Mär 2020

Im Text steht Telefonverbindungen...

chartmix 19. Mär 2020

Ich denke er meinte die Festnetzanschlüsse bei o2. Und da kann ich bestätigen, dass das...


Folgen Sie uns
       


5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

Vivo X51 im Test: Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera
Vivo X51 im Test
Vivos gelungener Deutschland-Start hat eine Gimbal-Kamera

Das Vivo X51 hat eine gute Kamera mit starker Bildstabilisierung und eine vorbildlich zurückhaltende Android-Oberfläche. Der Startpreis in Deutschland könnte aber eine Herausforderung für den Hersteller sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Software-Entwicklung Google veröffentlicht Android Studio 4.1
  2. Jetpack Compose Android bekommt neues UI-Framework
  3. Google Android bekommt lokale Sharing-Funktion

    •  /