Corona-Beschränkungen: Musk droht mit Verlagerung von Firmensitz aus Kalifornien

Elon Musk nennt die Ausgangsbeschränkungen wegen Corona in Kalifornien "faschistisch". Nun könnte er drastische Konsequenzen für Tesla ziehen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Elon Musk droht dem US-Bundesstaat Kalifornien mit der Verlagerung des Firmensitzes.
Elon Musk droht dem US-Bundesstaat Kalifornien mit der Verlagerung des Firmensitzes. (Bild: Win McNamee/Reuters)

Tesla-Chef Elon Musk will den Firmensitz des Elektroautoherstellers wegen anhaltender Corona-Beschränkungen in Kalifornien in einen anderen US-Bundesstaat verlegen. Tesla werde die Zentrale und kommende Unternehmungen nach Texas oder Nevada verlegen, schrieb Musk am 9. Mai auf Twitter. "Das bringt wirklich das Fass zum Überlaufen", erklärte er in Bezug auf Auflagen des Bezirks Alameda bei San Francisco, die eine Wiedereröffnung der Tesla-Fabrik in Fremont vor Juni verhindern würden.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler (m/w/d)
    Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg KVBW, Karlsruhe
  2. Gruppenleiter Firmware (m/w/d)
    Basler AG, Ahrensburg (Home-Office möglich)
Detailsuche

Er werde sofort gegen die Entscheidung des Bezirks klagen, schrieb Musk in einem weiteren Tweet. Ein Fortbestand der Produktion am Standort Fremont hänge davon ab, wie die Firma dort künftig behandelt werde, schrieb er weiter. "Tesla ist der letzte verbliebene Autohersteller in Kalifornien" und sei zudem ein wichtiger Exporteur, fügte er hinzu.

Musk hat sich während der Coronakrise bereits mehrfach über die Einschränkungen in Kalifornien beschwert und diese als "faschistisch" bezeichnet. So sagte er Ende April anlässlich der Vorstellung der Quartalszahlen, wer zu Hause bleiben wolle, solle nicht gezwungen werden, rauszugehen. "Aber den Leuten zu sagen, dass sie ihr Haus nicht verlassen können, dass sie dann festgenommen werden, das ist faschistisch, das ist nicht demokratisch, das ist nicht Freiheit."

Erst vergangene Woche hat Musk mit einer Serie eigenwilliger Tweets dafür gesorgt, dass Teslas Börsenwert um Milliarden Dollar absackte. Zuvor hatte er bereits angekündigt, dass der neue Cybertruck nicht in Kalifornien gebaut werde, sondern weiter in Richtung Ostküste. So wurde von Verhandlungen Teslas mit verschiedenen Gemeinden berichtet, darunter Nashville im US-Bundesstaat Tennessee und mit Joplin im US-Bundesstaat Missouri. Musk hat bestätigt, dass auch Austin in Texas in der Auswahl sei.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


LRU 12. Mai 2020

Ja da muss ich mich auch an meine eigene Nase fassen. Im Nachhinein wünsche ich mir...

Ach 12. Mai 2020

; Tesla restarts Fremont factory despite conflict with authorities : Also eher ne...

Steffo 11. Mai 2020

https://www.focus.de/gesundheit/news/studien-aus-suedkorea-wissenschaftler-korrigieren...

Ach 11. Mai 2020

Nur um das klar zu stellen : Wenn du also per Zufall in einem Regionalsender deinen Chef...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
"Macht mich einfach wahnsinnig"
Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat vor einem Jahr ein Elektroauto bei VW bestellt. Und seitdem nichts mehr davon gehört.

Macht mich einfach wahnsinnig: Kelber beklagt digitale Inkompetenz von VW
Artikel
  1. Nancy Faeser: Der wandelnde Fallrückzieher
    Nancy Faeser
    Der wandelnde Fallrückzieher

    Angeblich ist Nancy Faeser Bundesinnenministerin geworden, um sich für den hessischen Landtagswahlkampf zu profilieren. Das merkt man leider.
    Ein IMHO von Friedhelm Greis

  2. Unikate: Deutsche Post verkauft eine Milliarde Matrixcode-Briefmarken
    Unikate
    Deutsche Post verkauft eine Milliarde Matrixcode-Briefmarken

    Die Deutsche Post begann im Februar 2021, Briefmarken mit Matrixcode zu verkaufen. Nun wurden bereits eine Milliarde Stück verkauft.

  3. Agile Softwareentwicklung: Einfach mal so drauflos programmiert?
    Agile Softwareentwicklung
    Einfach mal so drauflos programmiert?

    Ohne Scrum wäre das nicht passiert, heißt es oft, wenn etwas schiefgeht. Dabei ist es umgekehrt: Ohne agiles Arbeiten geht es nicht mehr. Doch es gibt drei fundamentale Missverständnisse.
    Von Frank Heckel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Xbox Series X bestellbar • Samsung schenkt 19% MwSt. • MindStar (u. a. AMD Ryzen 9 5950X 488€) • Cyber Week: Jetzt alle Deals freigeschaltet • LG OLED TV 77" 62% günstiger: 1.749€ • Bis zu 35% auf MSI • Alternate (u. a. AKRacing Core EX SE Gaming-Stuhl 169€) [Werbung]
    •  /