Corona: Apotheken sollen gefälschte Impfausweise besser erkennen

Zum Ausstellen der digitalen Impfnachweise bekommen Apotheken Software, mit der die Impfausweise auf Korrektheit überprüft werden können.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Eine Software soll Apotheken helfen, gefälschte Impfpässe zu erkennen.
Eine Software soll Apotheken helfen, gefälschte Impfpässe zu erkennen. (Bild: Wolfgang Rattay/Reuters)

Apotheken können ab dem heutigen Donnerstag, dem 16. Dezember, gefälschte Impfausweise leichter erkennen. Mit einer Software könne die Chargennummer der Impfungen direkt abgefragt werden, teilte der Deutsche Apothekerverband (DAV) am Mittwoch mit.

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"Die Apotheken werden immer häufiger mit gefälschten Impfpässen konfrontiert", sagte Thomas Dittrich, Vorsitzender des DAV. Bisher konnten die Apotheken demnach nur überprüfen, ob die Impfausweise vollständig und plausibel sind und zur richtigen Person gehören. "Mit der Chargenprüfung steht den Apotheken nun ein weiteres wirksames Instrument zur Verfügung, um Kriminelle und Urkundenfälscher zu stoppen", sagte Dittrich.

"Konkret werden Apotheken mit der neuen Funktion sofort prüfen können, ob die im Impfpass vorgelegte Chargennummer zum verimpften Impfstoff passt", sagte Thomas Preis vom Apothekerverband Nordrhein der Rheinischen Post. Zusätzlich werde geprüft, ob diese Chargen zum angegebenen Impfzeitpunkt an Praxen oder Impfzentren verteilt worden waren.

Die neue Funktion soll ab Donnerstag deutschlandweit mehr als 18.000 Apotheken zur Verfügung stehen. "Diejenigen, die gefälschte Dokumente vorlegen, werden es jetzt noch schwerer haben, sich digitale Impfzertifikate zu erschleichen", sagte Preis.

Probleme mit dem digitalen Impfnachweis

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Das Problem mit den digitalen Impfnachweisen ist aber nicht nur, dass diese möglicherweise auch auf Grundlage gefälschter analoger Impfnachweise erstellt werden. So sind zuletzt auch gefälschte digitale Impfnachweise aufgetaucht, die korrekt signiert sind und von der Covpass-App des Robert-Koch-Instituts als gültig anerkannt werden. Mögliche Ursache könnte sein, dass sich Kriminelle Zugang zu Servern verschaffen konnten, mit denen die Zertifikate ausgestellt werden.

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In einem Kommentar hat Golem.de zudem kritisiert, dass die Zertifikate in der Praxis kaum mit der Covpass-App überprüft und dann mit dem Personalausweis verglichen werden. Kritisiert hat Golem.de auch, dass das Zurückziehen gefälschter Zertifikate anfangs nicht berücksichtigt wurde. Auch offensichtlich gefälschte Zertifikate werden teils nicht direkt zurückgezogen.

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