Corning: Gebogenes Gorilla-Glas für Smartphones und Smartwatches

Der Spezialglashersteller Corning wird noch in diesem Jahr gebogenes Gorilla-Glas anbieten können. Das kratzfeste Displayglas wird dann voraussichtlich in Smartphones und Smartwatches eingesetzt.

Artikel veröffentlicht am ,
Gebogenes Gorilla Glass kommt 2014.
Gebogenes Gorilla Glass kommt 2014. (Bild: Corning)

Kurz vor dem Beginn der Unterhaltungselektronikmesse CES 2014 in Las Vegas hat Corning eine neue Fertigungstechnik für Gorilla-Glas vorgestellt. Mit dem als "3D Glass-Forming"-Technik bezeichneten Verfahren soll es möglich sein, gebogenes Gorilla-Glas zu produzieren. Dazu arbeitet Corning mit dem taiwanischen Hersteller G-Tech Optoelectronics zusammen.

Stellenmarkt
  1. Teamleitung IT-Service (m/w/d)
    HANSA Baugenossenschaft eG, Hamburg
  2. SAP MM/WM Junior Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Villingen-Schwenningen
Detailsuche

Corning arbeitet nun daran, das Produkt marktreif zu machen, und geht von einer Markteinführung in diesem Jahr aus, so dass es noch in diesem Jahr in entsprechenden Mobilgeräten verwendet werden kann. Die Produktion des Glases wird in Taiwan erfolgen. Damit sieht sich Corning gut gerüstet für den anstehenden Boom an Geräten mit flexiblen Displays.

Die ersten beiden Smartphones mit gebogenem Display stammen von Samsung und LG. Das Galaxy Round hat eine Krümmung von links nach rechts, ist bislang aber nicht in Deutschland zu haben. Das G Flex von LG ist hingegen von oben nach unten gebogen und wird im Februar 2014 auf den deutschen Markt kommen. Zunächst soll das 6-Zoll-Smartphone nur beim Mobilfunknetzbetreiber Vodafone zu haben sein.

Die beiden oben genannten Smartphones haben noch kein gebogenes Gorilla-Glas. Mit der Verfügbarkeit des neuen Displayglases wären auch neue Einsatzmöglichkeiten denkbar - konkrete Pläne sind aber noch nicht bekannt.

Golem Akademie
  1. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    24.–28. Januar 2022, virtuell
  2. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. Januar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Das erste mobile Gerät mit Cornigs Gorilla Glass war 2007 das erste iPhone von Apple. Das Glas aus Alkali-Aluminium-Silikat wird bei der Herstellung mit einer kompressiblen Schicht überzogen, die das Wachstum von Miniaturrissen erschwert und Kratzer verhindert. Seitdem wird das kratzfeste Glas von etlichen Geräteherstellern sowohl in Smartphones als auch in Tablets verwendet. Gorilla-Glas soll verhindern, dass das Displayglas zerkratzt oder beschädigt wird. Mittlerweile gibt es von Gorilla Glass die dritte Generation, deren Substanz weniger spröde sein und dadurch eine verringerte Neigung zu Kratzern aufweisen soll.

Corning ist auf der CES 2014 in Las Vegas vertreten. Die Elektronikmesse beginnt am 7. Januar und endet am 10. Januar 2014.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Alashazz 06. Jan 2014

Ich mag damit alleine dastehen, aber ich halte die beiden Smartphones für eine tolle...

Anonymer Nutzer 06. Jan 2014

Es ist laut Etremetech nur 10x mal so teuer. Ne Scheibe GG von Corning kostet 3 Euro,da...

ip (Golem.de) 05. Jan 2014

da fehlte "Gorilla Glass", ist jetzt eingefügt. Danke für den Hinweis



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Künstliche Intelligenz
KI in Zeiten der Dampfmaschine

Künstliche neuronale Netze sind hochaktuell - doch der entscheidende Funke für die KI sprang schon in den 1940er Jahren aus den Neurowissenschaften über.
Von Helmut Linde

Künstliche Intelligenz: KI in Zeiten der Dampfmaschine
Artikel
  1. Nachfolger von Windows 10: Microsoft überarbeitet die Widgets in Windows 11
    Nachfolger von Windows 10
    Microsoft überarbeitet die Widgets in Windows 11

    Bisher gibt es im Widgets-Panel unter Windows 11 nicht viel zu sehen. Microsoft will das mit Sun Valley 2 ändern und mehr Apps integrieren.

  2. Intel SGX: Cyberlink rät zu alten CPUs für UHD-Blu-rays
    Intel SGX
    Cyberlink rät zu alten CPUs für UHD-Blu-rays

    Weil Intel kein SGX mehr unterstützt, empfiehlt Cyberlink, keine aktuelle Hardware zu nutzen und keine Software-Updates einzuspielen.

  3. Elektromobilität: Ladesäulen für BP bald profitabler als Tankstellen
    Elektromobilität
    Ladesäulen für BP bald profitabler als Tankstellen

    BP steht kurz davor, dass Schnellladestationen profitabler sind als Tankstellen. Das könnte zusätzliche Investitionen in Ladesäulen bringen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional zu Bestpreisen • WSV bei MediaMarkt • Asus Vivobook Flip 14" 8GB 512GB SSD 567€ • Philips OLED 65" Ambilight 1.699€ • RX 6900 16GB 1.489€ • Asus Gaming-Notebook 17“ 16GB 1TB SSD 1.599€ • Gainward RTX 3080 12GB 1.639€ [Werbung]
    •  /