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Coriant: US-Konzern kauft Berliner Glasfaserfirma und schließt Werk

Kurz nach der Übernahme eines Konkurrenten für Glasfaser-Technologie will der US-Konzern Infinera das Berliner Werk von Coriant, eine Ausgründung von Nokia Siemens Optical, schließen. Es sei wohl nur um Patente und die Kundendatei gegangen, kritisiert die Gewerkschaft.

Artikel veröffentlicht am ,
Proteste in Berlin-Siemensstadt
Proteste in Berlin-Siemensstadt (Bild: IG Metall)

Der US-Konzern Infinera will das Berliner Werk des DWDM-Herstellers Coriant schließen und alle 400 Beschäftigten entlassen. Das berichtet die IG Metall. Infinera hatte Coriant erst vor vier Monaten für 430 Millionen US-Dollar gekauft.

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"Das gemeinsame Produktportfolio versetzt Infinera in die Lage, von der 4G- zu 5G-Transformation, der Transition von Optical Network Transport (OTN) in Richtung Packet und von geschlossenen zu offenen Netzwerkarchitekturen zu profitieren", erklärte Infinera bei der Übernahme.

Coriant ist eine Ausgründung von Nokia Siemens Optical und gehörte bisher dem US-Finanzinvestor Oak Tree.

Infinera will den Produktionsstandort in Berlin Spandau zum 30. September des Jahres schließen und die Produktion in andere Länder verlegen. Dies entspreche dem Geschäftsmodell des neuen Eigentümers, die Produktion ausschließlich von Fremdfirmen erledigen zu lassen, teilte die Berliner Geschäftsführung laut IG Metall den Beschäftigten mit.

Regina Katerndahl, Zweite Bevollmächtigte der IG Metall Berlin und dort zuständig für das Unternehmen, sagte: "Uns drängt sich der Verdacht auf, dass es den Eigentümern beim Kauf nur darum ging, sich die Patente und die Kundendatei zu sichern. Ihnen scheinen die Arbeitsplätze derjenigen, die dieses Knowhow aufgebaut haben, völlig egal zu sein."

Das Berliner Werk beliefert und betreut auch die Bundeswehr und deutsche Geheimdienste. Die Anlagen sollen künftig von einem thailändischen Auftragshersteller gefertigt werden.

Die Belegschaft wehrt sich in beweglichen Mittagspausen auf dem Werksgelände gegen die Schließungspläne. Etwa 250 Beschäftigte hatten sich der Aktion des Betriebsrates angeschlossen. "Lasst uns gemeinsam kämpfen", sagte der Betriebsratsvorsitzende Jörg Wichert. Gemeinsam mit der IG Metall könne man richtig was auf die Beine stellen.

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Faksimile 03. Feb 2019

Hier kann man sehen, so ab 03:35 bis 04:08, wie man sich das Thema vorzustellen hat...

supergurki 02. Feb 2019

Wer?

schnedan 01. Feb 2019

??? unsere Elite sagt uns doch ständig das wir solche Technik eh nicht beherrschen - nur...

schnedan 01. Feb 2019

430Mio Übernahme... Mittelstand? Ich würde sagen das macht keiner den der normale Mensch...

Oh je 01. Feb 2019

Oooch nicht so ein Afd-Quatsch bitte. Was hätte er denn bitte deiner Meinung nach tun sollen?


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