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Die CoreStation an der Vesa-Halterung eines Fernsehers
Die CoreStation an der Vesa-Halterung eines Fernsehers (Bild: Teufel)

CoreStation: Teufels teurer HDMI-Receiver passt hinter den Fernseher

Die CoreStation an der Vesa-Halterung eines Fernsehers
Die CoreStation an der Vesa-Halterung eines Fernsehers (Bild: Teufel)

Für 700 Euro bietet Teufels erster vollwertiger AV-Receiver keine HD-Tonformate und nur HDMI 1.4a sowie fünf Endstufen. Trotzdem könnte er für beengte Platzverhältnisse interessant sein.

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Unter dem Namen CoreStation bietet Teufel ab sofort ein Gerät an, das nach Angaben des Unternehmens der erste AV-Receiver des Berliner Herstellers ist. Der Surround-Verstärker mit eingebautem UKW-Tuner ist mit 30,8 x 24 x 6,3 Zentimetern so kompakt, dass er über mitgelieferte Schienen und Schrauben auch an den Vesa-Bohrungen von Fernsehern angebracht werden kann. Dort würde zwar auch ein Lüfter nur wenig stören, Teufel hat dennoch auf ein Passivsystem mit großen Kühlkörpern an den Seiten des Receivers gesetzt.

Da die CoreStation vor allem als verstecktes Gerät vorgesehen ist, verfügt sie auch nicht über ein Display. Beim Betrieb hinter dem Fernseher oder auch in einem - gut belüfteten - Schrank ist dann eine Funkfernbedienung nötig, diese liefert Teufel entsprechend auch mit. Diese Flexibilität lässt sich das Unternehmen mit einem Preis von 699 Euro sehr gut bezahlen.

  • Die Funkfernbedienung (Bild: Teufel)
  • Die CoreStation von Teufel (Bild: Teufel)
  • Die CoreStation von Teufel (Bild: Teufel)
  • Die CoreStation von Teufel (Bild: Teufel)
  • Die CoreStation von Teufel (Bild: Teufel)
Die CoreStation von Teufel (Bild: Teufel)

Das wiegt umso schwerer, weil der Receiver sonst sogar schwächer ausgestattet ist als die aktuellen Einstiegsgeräte von länger etablierten AV-Herstellern, die nur rund die Hälfte kosten. Vor allem der Verzicht auf sämtliche HD-Formate, also Dolby True HD oder DTS Master HD mit bis zu acht Kanälen fällt negativ auf. Die älteren Standards Dolby Digital und DTS, sowie Dolby Prologic II werden aber unterstützt.

Vernünftig fällt hingegen die Leistung der Endstufen aus, die Teufel mit je 100 Watt für die Frontkanäle und je 30 Watt für die beiden Surround-Boxen angibt. Von diesen sind aber nur zwei nutzbar, denn es gibt nur fünf Endstufen - in dieser Preisklasse sind sonst schon Receiver mit sieben Endstufen für vier hintere Lautsprecher zu haben. Die Boxen können zudem nur über kleine Klemmen und damit über Kabel mit geringem Durchmesser angeschlossen werden. Alternativ gibt es auch einen einzelnen Stecker für alle Boxen, den man vorher an die Kabel montieren kann, er liegt bei.

Bei den sonstigen Anschlüssen ist die CoreStation ebenfalls nicht auf der Höhe der Zeit: HDMI ist nur in Version 1.4a geboten, ebenso sind nur vier Eingänge und ein Ausgang vorhanden. Immerhin gibt es gleich drei Eingänge für digitalen Ton, zwei per optischer Leitung, einen per Koax-Stecker. Auch drei analoge Inputs sind vorhanden, einer per Cinch-Stecker, zwei per Miniklinke. Eine Anbindung ans Heimnetz ist nicht vorgesehen, die hinten befindliche USB-Buchse dient laut Teufel nur für Firmware-Updates. Immerhin: Über Bluetooth, auch mit AptX-Codec, nimmt der neue Teufel Musik entgegen.


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y.m.m.d. 17. Dez 2014

Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich :x Ich nehme an bei dem 2.0 System gehst du von...

PiranhA 17. Dez 2014

Kommt halt auch auf das Ausgangsignal an und dem Wirkungsgrad der Lautsprecher. Wenn ich...

katzenpisse 17. Dez 2014

Die Erfahrung zeigt eher, dass man sobald es so weit ist, eh alles neu kaufen darf. Bis...

katzenpisse 17. Dez 2014

Und keinen DTS-Decoder.

MeinSenf 17. Dez 2014

Ja, nee. Is klar.



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