Corel: Update für Paintshop Pro X4 kommt reichlich spät

Corel hat einen Service Pack für Paintshop Photo Pro vorgestellt. Damit werden die Rohdaten neuer Digitalkameras unterstützt und Fehler beseitigt. Für einige Fotografen mit alten Kameras kommt das Update aber deutlich zu spät.

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Paintshop Photo Pro X4
Paintshop Photo Pro X4 (Bild: Corel)

Corels Service Pack 2 für Paintshop Photo Pro X4 ermöglicht es, die Rohdaten neuer Digitalkameras von Canon, Leica, Olympus, Panasonic, Phase One, Samsung und Sony zu öffnen. Darüber hinaus wird der Import von Photoshop-Dateien verbessert.

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Schwierigkeiten mit dem Zugriff auf Facebook, Tastenkommandos und der Darstellung des Histogramms sollen ebenso der Vergangenheit angehören wie Stabilitätsprobleme der Software, die zu Programmabstürzen führten.

  • Die neue Benutzeroberfläche von Corel Paintshop Pro X4 (Bild: Corel)
  • Beschnittfunktion von Corel Paintshop Pro X4 (Bild: Corel)
  • HDR-Stapelverarbeitung von Corel Paintshop Pro X4 (Bild: Corel)
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  • Corel Paintshop Pro X4 (Bild: Corel)
Die neue Benutzeroberfläche von Corel Paintshop Pro X4 (Bild: Corel)

Das Service Pack 2 für Corel Paintshop Photo Pro X4 ermöglicht den Bildimport von Rohdaten der Kompaktkameras Canon Powershot S100, Fujifilm Finepix F600EXR, Fujifilm X10, Leica V-LUX 3, Nikon Coolpix P7100 und Panasonic DMC-FZ150. Auch die Systemkameras Nikon 1, Olympus E-PL3, Olympus E-PM1, Panasonic DMC-GX1, Samsung NX200, Sony NEX-3, NEX-5N und NEX-7 werden nach der Installation unterstützt. Dazu kommt der Rohdatenimport der DSLRs Sony SLT-A65 und SLT-A77 sowie der digitalen Rückteile Phase One H 25 und P40.

Gerade die Besitzer von Sony- und Panasonic-Kameras dürften schon fast die Hoffnung verloren haben, dass Corel sie erhört. Schließlich erschienen die PL3 und die E-PM1 von Olympus schon im Herbst 2011. Die Sony NEX-3 ist sogar älter als Paintshop Photo Pro X4 selbst.

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Corel hatte Paintshop Pro X4 im September 2011 vorgestellt. Das Programm bietet eine Stapelverarbeitung und HDR-Werkzeuge. Mit dem Werkzeug "Fülllicht" können unterbelichtete Bereiche selektiv aufgehellt werden. Die Klarheit-Funktion hingegen hebt feine Details hervor. Darüber hinaus kann eine Verlagerung der Schärfenebene wie bei einem Tilt-Shift-Objektiv nachträglich ins Bild hineingerechnet werden. Mit der Fotokombinationen-Funktion können mit einer einfachen Maske störende Objekte aus einem Bild herausgerechnet werden. Die entstehende Lücke bleibt nicht leer, sondern wird umgebungsabhängig gefüllt. Das ähnelt der Photoshop-Funktion Content Fill.

Corel Paintshop Pro X4 kostet rund 70 Euro. Das Update wird für rund 50 Euro angeboten. Dazu gibt es eine zeitlich beschränkte Testversion, die ohne Funktionsabstriche arbeitet.

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