Suche

Der SoC-Tile als neuer Monolith

Zentral ist bei Meteor Lake die sogenannte SoC-Tile (System-on-Chip). Sie verbindet zum einen alle Tiles miteinander und ermöglicht beispielsweise den Zugriff auf gemeinsame Caches, kann aber darüber hinaus deutlich mehr. Denn anders als beispielsweise ein I/O-Die bei AMD verbindet Intels SoC-Tile nicht einfach nur die eigentlichen Recheneinheiten, sondern agiert häufig ganz dem Namen nach als SoC und übernimmt fast alle Aufgaben der CPU.

Anzeige

Zwei CPU-Kerne sind direkt im SoC-Tile integriert, die sogenannten LPE-Kerne. Sie können einfache Aufgaben wie das Ausführen des Betriebssystems, Videowiedergabe und das Arbeiten mit Office-Anwendungen übernehmen. Die Kerne auf dem Compute-Tile werden bei Bedarf in wenigen Millisekunden zugeschaltet, der Nutzer bekommt davon nichts mit. Im Taskmanager sind die LPE-Kerne wie alle anderen CPU-Kerne zu sehen, Anwendungsentwickler müssen nicht weiter auf die Unterschiede achten.

Das vollständige Abschalten der Compute-Tiles spart mehr Energie als das Parken einzelner CPU-Kerne bei aktuellen Prozessoren, wo dennoch Teilbereiche wie Bussysteme und Caches mit Strom versorgt werden müssen. Auch bei der Intel-Arc-Grafikeinheit verhält es sich ähnlich, sie wird bei Bedarf eingeschaltet, um etwa 3D-Anwendungen, Animationen oder KI-Aufgaben zu bearbeiten.

Netflix ohne CPU und GPU

Für den Betrieb des Displays oder selbst zur Wiedergabe von vielen Videoformaten ist sie aber, anders als bisher, nicht notwendig. Denn der Display-Controller sowie der Media-Encoder sind Teil des SoC-Tiles und ermöglichen deshalb auch hier das vollständige Abschalten der GPU, obwohl weiter ein Bild auf dem Monitor angezeigt wird.

Anzeige

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [1/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [2/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [3/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [4/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [5/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [6/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [7/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [8/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [9/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [10/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [11/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [12/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [13/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [14/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [15/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [16/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [17/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [18/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [19/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [20/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [21/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [22/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [23/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [24/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [25/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [26/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [27/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [28/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [29/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [30/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [31/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [32/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [33/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [34/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [35/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [36/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [37/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [38/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [39/40]

Intel-Präsentation zum Meteor-Lake-Launch (Quelle: Intel) [40/40]

Weitere PCI-Express-Lanes, USB4, Thunderbolt und andere Interfaces, die nicht essenziell für den Betrieb des Computers sind, werden über den I/O-Tile bereitgestellt. Das ermöglicht neben Energieeinsparungen auch eine gewisse Modularität. Intel kann zukünftig einzelne Elemente der Prozessoren austauschen, während andere beibehalten werden. Dabei könnten auch verschiedene Generationen mit unterschiedlichen Fertigungstechnologien kombiniert werden.

Die KI-Fähigkeiten hat Intel bei Meteor Lake stark ausgebaut. Bis zu 36 INT8-TOPS kann ein Meteor-Lake-Prozessor leisten, wobei Intel stets betont, dass anders als bei anderen Systemen alle Recheneinheiten ihren Teil dazu beitragen. Bis zu 11 TOPS liefert die NPU, bis zu 6 TOPS leisten die CPU-Kerne und bis zu 19 TOPS leistet die GPU.

Die NPU kann beispielsweise das Ersetzen des Hintergrunds bei einem Videocall über lange Zeit bei sehr geringem Energiebedarf übernehmen. Wenn allerdings besonders schnelle Reaktionszeit gefragt ist, sind die CPU-Kerne mit ihrer hohen Taktfrequenz und direktem Cache-Zugriff die bessere Wahl. Die höchste Rechenleistung, etwa für KI-Bildgenerierung, schafft die GPU.

  1. Die GPU holt RDNA3 ein
  1. 1
  2. 2
  3. 3