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Core Ultra 9 285K: Leak zeigt Arrow Lake vor dem Ryzen 9 9950X

Arrow Lake soll in einigen Wochen in den Händlerregalen stehen. Laut einem geleakten Benchmark wird Zen 5 in allen Disziplinen überholt.
/ Martin Böckmann
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Intel-CEO Pat Gelsinger steht unter Druck. Die nächsten CPU-Launches müssen gut laufen und Kunden zurückgewinnen. (Bild: Intel)
Intel-CEO Pat Gelsinger steht unter Druck. Die nächsten CPU-Launches müssen gut laufen und Kunden zurückgewinnen. Bild: Intel

Mindestens ein Exemplar(öffnet im neuen Fenster) von Intels kommender Top-CPU aus der Arrow-Lake-Serie hat es wenige Wochen vor dem offiziellen Start in die Geekbench-Datenbank(öffnet im neuen Fenster) geschafft. Der Intel Core Ultra 9 285K liegt dabei in allen bewerteten Aspekten vor AMDs derzeit schnellster CPU, dem AMD Ryzen 9 9950X mit Zen-5-Technik.

Bisherige Informationen deuten darauf hin, dass Intel für die Performance-Kerne (Lion Cove) ebenfalls eine Taktrate von bis zu 5,7 GHz vorsieht und damit in diesem Aspekt mit AMD gleichzieht. Das Single-Thread-Testergebnis von 33.450 Punkten deutet auf einen leichten Vorsprung für Intel hin, es liegt drei Prozent vor dem Ryzen 9 9950X mit 33.335 Punkten.

Auch der Multi-Thread-Wert liegt mit 22.997 Punkten fünf Prozent vor AMDs höchstem Wert von 21.797 Punkten. Arrow-Lake-Prozessoren haben nach dem derzeitigen Informationsstand eine TDP von 125 Watt, die tatsächliche Leistungsaufnahme während der Tests ist allerdings nicht bekannt. Sowohl bei AMD als auch Intel liegt das absolute Limit (PPT) über der TDP.

Intel stellt Effizienz in den Vordergrund

Intel erreicht eine höhere Performance bei Arrow Lake durch mehr Rechenleistung pro Takt (IPC). Das bestätigt auch die Angabe von 5,5 GHz im Geekbench-Testbericht. AMD bleibt in Schlagweite, liegt aber, ohne selbst an der Taktfrequenz zu drehen, knapp hinter Arrow Lake.

Der Intel Core Ultra 9 285K wurde auf einem Asus ROG Strix Z890-A mit Intel-Z890-Chipset und 64-GByte-DDR5-6400-Arbeitsspeicher getestet. Außergewöhnlich schnell ist das nicht, die Dual-Rank-Konfiguration erzielt durch Rank-Interleaving aber in vielen Tests etwas höhere Performance als bei Single-Rank-Bestückung.

Nicht nur deshalb gilt wie bei allen Leaks, dass die Ergebnisse mit Vorsicht zu genießen sind, bis es offizielle Tests mit bekannten Testbedingungen gibt. Plausibel ist das Ergebnis aber, immerhin sind Raptor-Lake-Prozessoren gerade in Multithread-Anwendungen durchaus ernst zu nehmende Konkurrenz für Zen 5, brauchen allerdings mehr Strom.


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